IoV Online Fragerunde – Smart Voice Marketing

Es wird mal wieder Zeit!

Nach vielen Vorträgen, Panels, Workshops, Projekten und Beratungen, wollen wir auch mal wieder ein kostenloses Webinar für alle Macher im Marketing anbieten die auch das Smart Voice Segment erobern wollen.

Derweil haben sich viele Erfahrungen und Fakten angesammelt um Marketing auch über Smart Voice / digitale Sprachassistenten effizient  möglich zu machen, so das diese junge Disziplin anfängt aus den Kinderschuhen herauszuwachen und Marken sowohl die teildisruptiven Wirkungen von Smart Voice verstehen, als auch die möglichen Veredelungen und Chancen. Damit ist der Weg nun auch frei für Smart Voice und Intent Marketing sich seinen Teil des Marktes zu erobern.

Das alles ohne Dünnbrettbohrerei und angefüllt mit echten Fakten und vor allem gänzlich ohne hätte, wäre, könnte… Also, Lust?

Die Internetadresse zur Teilnahme an dieser Onlineveranstaltung wird über unseren Newsletter 1 Tag vor dem Termin bekanntgegeben!

Online-Event: Smart Voice Panel – Marketing, am 27 Februar 2019

Die erste Folge unserer neuen Serie „Smart Voice Panel“ hat nicht nur allen Beteiligten Spaß gemacht, sondern anscheinend auch den Zuschauern. So erhalten wir jedenfalls sehr viel Zuspruch in unser Postfach.

So werden wir die Serie bis auf Weiteres, mit einer monatlichen Folge weiterführen und natürlich die Themen verfeinern und abwechseln. Dabei sind vor allem viele verschiedene Sichtweisen außerhalb unserer eigenen Filterblase wichtig. 

Um wirklich möglichst tiefe Einblicke zu erhalten, wird es kein Namedropping geben. Motivation und know how ist wichtiger, auch wenn das eine das andere ja nicht zwingend ausschliesst.

Grundsätzlich richtet sich die Serie an Unternehmen die in Sachen Smart Voice etwas bewegen/umsetzen möchten, aber natürlich auch an interessierte Nutzer der Systeme.

Die nächste Aufzeichnung zum Thema „Marketing“ findet am 27.2.19 ab 15 Uhr auf statt. Die Internetadresse zu der Aufzeichnung wird über unseren Newsletter bekanntgegeben.

Wir freuen uns in dieser Folge über die Teilnehmer:

  • Mirko Lange – Scompler GmbH
  • Daniel Mittendorf – mittendorf.net
  • Rainer Henze – laut.ag
  • Alexander Köhn – Nuuk GmbH
  • Robert C. Mendez – Internet of Voice (Moderation)

Interessierte können vor der Konferenz Fragen an die Redaktion senden, die dann eventuell in der Konferenz besprochen werden können. Bitte sendet eure Fragen an: expertentalk@internet-of-voice.de

Bis bald…

Smart Voice 201x und der Blick in die Gaskugel

Gaskugel? Ja, weil halt auch warme Luft dabei ist *Zwinkersmilie*

Ist die erste Euphorie für digitale Sprachassistenten vorbei? Ein klares; Jain!

Das Kind „digitaler Sprachassistent“ hat noch immer nicht Laufen gelernt. Erst recht nicht in deutschen Landen. Die Spannung und Innovationsfreude an Smart Voice, wird noch einige Zeit anhalten. Bevor die Systeme und vor allem die Branche erwachsen werden, werden noch ein paar Jahre vergehen.

Noch immer sind die meisten Anwendungen für Alexa, Siri oder Google Assistant zugegebenermaßen …. noch immer echt Schlecht. Doch zum Glück finden sich inzwischen Entwickler, die auch schon erste anspruchsvollere Anwendungsfälle umsetzen konnten. Nein, das abspielen von Geräuschen gehört defintiv nicht dazu, auch wenn ein jeder Entwickler derartiges natürlich auch im Portfolio hat und in der Regel das Erstlingswerk war. Letztendlich kann auch nur umgesetzt werden was die Systeme „stabil“ hergeben und genau da hat z.B Alexa dieses Jahr zu Weihnachten auch wieder gepatzt. Nunja, Weihnachten kommt ja halt auch immer so plötzlich!?

Wie dem auch sei, 2018 war in jeden Fall spannend. Sowohl für die gesamte Branche, als auch für unser Projekt: Internet of Voice. Auch dieses Jahr sind wir unserer Schnittstelle (Smart Voice Assistant Enabler), wieder ein Stück näher gekommen, so das wir 2019 mit frischem Wind in den Lauschlappen weiterentwickeln können.

Das wirklich spannende jedoch, waren die vielen neuen Gesichter die wir in den Unternehmen, aber auch bei unseren Vorträgen kennenlernen durften. Entsprechend haben wir für 2019 ein paar spannende Themen auf der Uhr.

Einige Unternehmen etablieren sich momentan als hochwertige Agenturen zur Programmierung von Skills, andere hinterlassen aber auch verbranntes Land nachdem das große Budget für den 1-Sterne Skill verraucht ist. Im Grunde so, wie es im Internetbusiness schon immer war. Auch hier wird die Zeit ihr Werk tun und die Spreu vom Weizen trennen. Zeitgleich manifestieren sich immer mehr gültige Fakten und Regeln für alle Teilnehmer der Branche, wie zum Beispiel das Intent-Marketing.

Trotzdem des hohen Pressedrucks, verschlafen/verwarten besonders deutsche Unternehmen die Entwicklungen die Alexa und Co. auf Basis natürlich gesprochener Sprache angestossen haben mal wieder. Der Markt hängt noch immer über ein Jahr hinter dem amerikanischen / asiatischen Markt zurück und das wird wohl auch weiter so bleiben. Schade, wo doch ausgerechnet Deutschland nun auch KI Weltmeister werden soll!? Ernsthaft!?

Wer viel redet, hat nichts zu sagen… Stimmt schon, doch gibt es in deutschen Landen trotzdem ein paar wenige Smart Voice Prediger, die den Unternehmen trotzdem sehr viel mitzuteilen haben (Einer davon sind wir: Grins!). Auf immer zahlreicher werdenden Konferenzen und Vorträgen ist dies der Fall, auch wenn Smart Voice, noch ungern auf die große Bühne gelassen wird. In erste Linie weil der Platzhirsch SEO sich es dort nunmal auch mit einem schweren Sessel breit gemacht hat und es unbequem ist sich dann mal zu erheben. Jedoch wird auch hier demnächst eine Bewegung nötig. Die ersten disruptiven Auswirkungen der Smart Voice Entwicklung en dürften  nun langsam in den Markt durchschlagen. Es muss also doch erst mal wieder wehtun… Tja!

Auch wenn die Systeme selbst noch nicht wirklich intelligenter geworden sind als zu ihrem Start, so können sie jedoch viele Dinge mehr und werden alleine dadurch immer nützlicher.  Dem Gartner-Produktzyklus folgend, dürfte 2019 ein Tal der Tränen für alle Smart Voicler werden, jedoch reinigt es wie bereits erwähnt auch den Markt von warmer Luft und es bleibt mehr Qualität und Substanz, so das digitale Sprachassistenten dann immer mehr in die Köpfe und Räume der Menschen einziehen werden und dann auch endlich wirklichg gut in viel mehr Anwedungsfällen funktionieren.

 

Online-Event: Smart Voice Expertenrunde am 23.1.2019

2018 is wech.. und war ein Jahr in dem viel passiert ist. Vor allem hat sich die entstehende Smart Voice Branche ein wenig professionalisiert und auch relativiert. Auch wenn digitale Sprachassistenten nachwievor ein in den Medien heiß gekochtes Thema sind, so hat sich doch gezeigt das weder Nutzer noch Unternehmen beim Thema Smart Voice wirklich angekommen sind und es noch viel zu tun gibt für die Macher der smarten Assistenten die Sprechen können.

Jedenfalls gibt es inzwischen in Deutschland Menschen und Unternehmen die sich dieser und vieler anderer Dinge in Sachen Smart Voice / Digitale Sprachassistenten bewusst sind und damit aktuell die einflussreichsten Macher im deutschsprachigen Raum sind. Einge davon finden sich nun zu einer Online-Konferenz zusammen und sprechen ein wenig über das was war und das was kommen muss. Lasst euch überraschen 🙂

Die Online-Konferenz findet am 23.1.19 ab 15 Uhr auf Skype statt und wird aufgezeichnet. Die Internetadresse zu der Aufzeichnung wird nach der Konferenz hier auf dieser Seite bekanntgegeben.

Interessierte können vor der Konferenz Fragen an die Experten senden, die dann eventuell in der Konferenz besprochen werden. Bitte sendet eure Fragen an: expertentalk@internet-of-voice.de

Bis bald…

Wie werde ich VUI Designer für digitale Sprachassistenten?

Die aktuelle Antwort dazu lautet: Wie immer du willst! Denn den VUI-Designer (VUI = Voice User Interface), gibt es als Ausbildungsberuf oder Titel „noch“ nicht. Dabei ist er aber für den aktuell schnell wachsenden Market der digitalen Sprachassistenten oder auch „virtueller Assistenzsysteme“ wie Amazon Alexa oder Google Assistant, bitter nötig.

„Medien für das Auge“ haben im Laufe ihrer Geschichte eine ganze Reihe an Berufen hervorgebracht. Ob es der „Drucker“ war der die Zeitung herstellt, oder bis heute der Screen Designer. Für hörbare Medien überließ man das Feld dann den Meistern der vielen Knöpfe im Tonstudio oder anderen kreativen Köpfen wie Linguisten, Sprechern, Sängern oder Journalisten.

Die Gestaltung des Mediums „Ton“ erfordert andere/weitere Kenntnisse als die des Mediums Bild. Die Gestaltung des Mediums „Sprache“, erfordert dann nochmals weitere Kenntnisse. Letztendlich auch weil die gesprochene Sprache das emotionalste und sensibelste Medium für den Menschen ist, so ist auch geschriebene Sprache nicht gesprochene Sprache, weil niemand schreibt wie er spricht oder umgekehrt.

Es braucht auch bei der Gestaltung der gesprochenen Sprache besondere Kenntnisse wie auch bei der Gestaltung einer möglichen Nutzerführung oder Nutzerschnittstelle per Sprache. Entsprechend wirkt sich dies alles schlussendlich dann auch auf die Nutzung von Anschlussmedien aus, wie z.B dem Bildschirm, oder auch auf die Form der Inhalte, so das zum Beispiel aus dem bisher Schlagworten basierten und identifizierenden Online Marketing, ein in natürlicher Sprache und auf Absichten basiertes Intent Marketing wird.

Smart Voice (natürliche gesprochene Sprache in der Mensch-Maschine Kommunikation), ist keine in sich geschlossene Blase, sondern ein Medium welches übergreifend über alle möglichen Systeme, Medien, Prozesse und/oder Inhalte funktioniert und diese verändert. Nicht mit einem Schlag wie viele Dampfplauderer es jetzt herbeireden, aber merklich immer mehr und in ein paar Jahren ist bei vielen Menschen Smart Voice fast unbemerkt in ihre Leben eingezogen, so wie es bisher jedes Medium getan hat.

Was gilt es also zu wissen/können um sich VUI-Designer nennen zu können/dürfen? Nun, wie zu Anfangs erwähnt, gibt es da keine feste Definition. Aber versuchen wir es trotzdem mal…


– Gestaltung von Bildschirmmedien

Warum das? Ganz einfach, weil „Smart Voice“ oder „Sprachassistenz“ nicht bei „nur Stimme aufhört“. Die meisten Anwendungsfälle sind sogar für „nur Stimme“ gar nicht vollumfänglich geeignet und brauchen entsprechende weiterführende Medien wie z.B einen Bildschirm. Daher gilt es den Bildschirm auf „Voice First“ hin zu gestalten und in den Anwendungsfällen den Sattelpunkt auszuloten wo „nur Stimme“ oder eben „Stimme und mehr“ herhalten muss. Daher ist das Wissen über Screen Design ein nötiges an dieser Stelle. Es sei denn das man wirklich nur Anwendungsfälle herstellt die zu 100% über nur Stimme abzufackeln sind. Was aber wohl doch eher selten der Fall sein wird.

– Gestaltung von Audiomedien

Logischerweise braucht ein Medium fürs Ohr auch das Wissen darüber wie man es gestaltet. Ob nun über Anweisungen wie SSML oder über die Manipulation in einem Editor für Audiodateien. Gesprochene Sprache muss stets gut klingen und dem Anwendungsfall, wie auch der Persönlichkeit des Nutzers oder des Anwendungsfalls entsprechen. Es wäre doch sehr merkwüdig wenn z.B eine Sprachassistent zum Motivieren eines Nutzers extrem langsam und langweilig klingen würde. Oder wenn eine Marke für Luxusartikel seinen Sprachassistenten mit Worten aus der Unterschicht auskleiden würde. Oft sind besonders bei der Stimme schon kleine Nuancen wichtig um die richtige Aussage zu treffen oder eben nicht zu treffen.

– Gestaltung von Sprache

Nicht nur grundlegend, sondern grundlegend grundlegend ist das Wissen über das Wesen der Sprache. Wer also z.B Linguist oder gar Computerlinguist ist, hat hier schon mal einen großen Vorteil. Eigentlich ist das Wissen über die Sprache der Ausgangspunkt für alles andere, denn ohne dies, braucht es den ganzen Rest nicht. Die Akzeptanz eines Mediums wie einem digitalen Sprachassistenten entscheidet sich stets an der Barrierefreiheit seiner Nutzungsmöglichkeit. Funktioniert die Benutzerschnittstelle nicht, funktioniert der ganze Rest auch nicht, egal wie toll alles „dahinter“ auch sein mag. Ergo: Ohne Wissen über Sprache, kein VUI-Design.

– Gestaltung von Nutzerführung

„Customer Journey“ und „User Experience“ gehören zum unbedingten Wortschatz eines jeden Bullshit Bingos im Medienbereich. Nicht nur weil es Spaß macht, sondern weil es in der Tat nicht unwichtig ist wie man den Nutzer leitet. Insofern die Sprache mit dem Nutzer funktioniert, muss die Nutzerführung dafür sorgen dass der Nutzer nun nicht wieder verloren geht. Anderseits gibt es Millionen von Beispielen bei denen die Nutzerführung eine echte Katastrophe ist, die Nutzer es aber dennoch „erlernt“ haben und am trotzdem Ball bleiben. So ist die Gestaltung der Nutzerführung also eine Gradwanderung zwischen „voll wichtig“ und „völliger Quark“. Ein versierter „UXler“ hat zwar ein besseres Auge für die Wünsche des Nutzers, kommt aber in der Regel vom Bildschirm und muss daher seine Grundlagen umstellen, was in der Regel mehr als schwer fällt. Ein Unternehmen welches sich also aufstellt um auch für Smart Voice zu entwickeln und dabei seine bereits vorhandene „UX“ Abteilung als Plusfunkt anführt, hat daran vorbeigeschossen. Es braucht viel mehr als das!

– Psychologie & Didaktik

Kein Medium ist so nah am Menschen, so emotional und so sensibel wie die gesprochene Sprache. Wer hier mit einem völlig unpersonalierten Phrasenhammer kommt, wird grandios scheitern. Der digitale Sprachassistent ist der „persönliche Assistent“ seines Nutzers und entsprechend muss eben genau diese Personalisierung die Grundlage für die Methodik und Gestaltung der Sprache zum Nutzer hin sein. Sensibilität ist oberstes Gebot um ins Ohr des Nutzers zu kommen und sein Vertrauen zu gewinnen. Dazu bedarf es Wissen rund um das menschliche Wesen und seiner Denk- und Sprechweise. Der Mensch denkt und spricht in „Absichten“ (Intents). Diese Absichten zu erfüllen und den Nutzer so stark wie nur möglich zu personalisieren muss stets das primäre Ziel des VUI-Designers sein. Psychologie und Didaktik sind untrennbar mit dem Wissen über die Gestaltung von Sprache und auch die Gestaltung von Personas und Charaktären verbunden und daher genauso grundlegend grundlegend!

– Informatik & Prozessgestaltung

Um das gedachte für alle Menschen verständlich zu machen, braucht es eine „Formalisierung“. Jeder VUI-Designer der seine noch so genialen Einfälle nicht kommunizieren kann (Was ein Wiederspruch in sich ist!), dürfte am Ende in der Umsetzung seiner Gedanken ein großes Problem haben. Daher ist die Informatik die Wissenschaft die es braucht um die VUI-Ideen auf den kleinsten gemeinsamen Nenner zwischen Menschen und Menschen und zwischen Menschen und Maschinen zu bringen. Wer im Informatik Unterricht aufgepasst hat, dem werden spätestens jetzt „Graphen & Diagramme“ wieder schmerzvoll in den Kopf kommen.

Letztendlich bildet die Informatik dann auch die Brücke hin zur Programmierung. Um dies zu gestalten braucht es Verfahren die so flexibel wie nur möglich sind, so wie die Sprache es ja auch ist. Die erste Wahl dazu dürften „Design Patterns“ sein, da nur sie die in entsprechend vielen Varianten die Anwendungsfälle abbilden können. Einfach nur mit den beliebten Ablaufdiagrammen oder gar Bäumen zu hantieren, wäre viel zu kurz gedacht. Daher sind auch die momentan viel entwickelten graphischen Nutzeroberflächen für die Entwicklung von Alexa-Skills nur ein kleiner Teil des Kuchens die auch nur einfach Anwendungsfälle mit weniger Intelligenz abdecken können und werden. Viel Teig macht halt noch immer keinen guten Kuchen.


Was noch? Nun, das wird sich im Laufe der Zeit zeigen. Noch ist die Branche jung und es braucht noch viele Ideen, Entwicklungen, Standards und Mut damit man Smart Voice und damit auch den VUI-Designer überhaupt beschreiben kann. So wie der Screen-Designer seinen Weg als Berufsbild gefunden hat, so wird auch der Smart Voice/VUI-Designer seinen Weg finden, das ist sicher.

Und was ist jetzt mit „Programmierung“? Was soll damit sein? Ein Architekt baut seine Häuser schließlich ja auch nicht selbst. Wer meint ein guter VUI-Designer zu sein, wird kein guter Programmierer sein und umgekehrt. Die Welt der Medien und auch des Smart Voice Segments ist viel zu komplex als dann ein Mensch alleine dieses Wissen innehaben könnte. Es braucht viele Köpfe um Kompetent in allem zu sein. Letztendlich schadet es nicht auch Programmieren zu können um die Grenzen der Systeme und die Realisierbarkeit der Ideen besser abschätzen zu können. Wer jedoch bei der Projektentwicklung eines Smart Voice Projekt den Programmierer nicht eh von vorneherein mit an Bord hat, ist selbst schuld.

Auch wenn die Programmierung das kleinste Todo am Ende der Prozesskette ist, so sollte sie zwingend einen Platz in der Projektentwicklung haben um beratend einzugreifen. Ein Programmierer sollte jedoch, niemals der Kopf eines Smart Voice Projekts sein, ebenso wenig wie ein Marketer, ein Grafiker oder ein BWLer *Zwinckersmile*.
In diesem Sinne, auf auf und werde VUI-Designer. Es wird dein Schaden nicht sein! Hast du noch Ideen um das Berufsbild des VUI-Designers zu deifnieren? Schreib uns: info@internet-of-voice.de

Digitale User Experience UX – Der aktuelle Stand ist veraltet

Viele, viele, viele, viele Jahre Arbeit, Investitionen, Hirnzellen, Tränen und Tests sind in die Designs aller nur erdenklich Nutzerschnittstellen zur Maschine geflossen. Quasi keine davon basiert dabei auf Natürlichkeit bzw. Menschlichkeit. Nun findet in der Evolution der digitalen Medien, ein Fortschritt in Form eines Rückschrittes statt. Aus unnatürlichen und angelernten Ein- Ausgabemedien wie Tastaur, Maus oder Touchscreen, wird über Sprachassistenten nun eine natürliche, fast berrierefreie Schnittstelle: Die Stimme!

Dies hat zur Folge das all über die Jahre für den Bildschirm entwickelten Designs und Designstrategien nun nicht mehr greifen bzw. das sie versagen und neu/anders entwickelt werden müssen. Ein Umstand den natürlich eine ganze Branche nur sehr ungerne hört. Es ist jedoch der nächste logische Schritt den große führende Digitalkonzerne unumkehrbar antreiben. Ebenso ist es aber auch das nächste große Ding, nachdem besonders die Digitalbranche, mit täglichem Bullshitbingo mit Hochdruck sucht.

Barrierefreiheit

Die auffälligste Änderung in der User Experience, vom Bildschirm zur Sprache, in der maschinellen Kommunikation, ist natürlich die quasi barrierefreie Nutzung. Die Sprache ist bei den aktuell existenten Maschinenschnittstellen, die wohl natürlichste und damit für den Nutzer auch attraktivste. Was wohl auch, neben anderen Gründen, die aktuell hohe Nachfrage an entsprechenden Produkten wie Amazon Alexa und Google Home mehr als erklärt.

Der persönliche Assistent

In erste Linie sind digitale Sprachassistenten… „Assistenten“. Die Aufgabe eines Assistenten ist es, seinen Nutzer möglichst gut zu kennen und ihm so viele Aufgaben wie möglich abzunehmen. Je nach Anwendungsfall, sogar vom Nutzer völlig unbemerkt. Dies umfasst auch die Tatsache, das der Assistent dem Nutzer Entscheidungen abnimmt bzw. dem Nutzer garnicht mehr die Wahl lässt. Nicht nur weil man komplexe Inhalte überhauptnicht effizient per Sprache an den Nutzer kommunizieren kann (Punkt der Erfüllung), sondern weil der Assistent so „smart“ ist, das er dem Nutzer die Wahl anhand der personalisierten Daten schlicht einfach abnimmt. Der Umkehrschluss ist, der Nutzer kriegt keine „Auswahl“ mehr zu Gesicht, je nach Anwendungsfall sogar nicht mal mehr das Ergebnis ansich.

Suchmaschinen und SEO

Wenn der Assistent dem Nutzer keine Wahl mehr lässt, oder die Sprachschnisttstelle eh nur noch ein Ergebnis an den Nutzer ausgibt, braucht es auch keine Auswahlliste bzw. keine Seite 1 in den Suchmaschinen und auch ein Platz 1 auf Seite 1 der Suchmaschine. Die letzten Änderungen die Google  ausgeführt hat, führt genau diese Gedanken aus.

Siehe…

Die größte Masse der Amazon Alexa Skills oder Google Assistent Actions „nutzen keine Suchmaschine“. Also!? 😉 Wird Zeit sich mit dem Thema zu befassen, oder? Erste Aproximationen schätzen eine bildschirmlose Nutzung von „Voice Search“ bis 2020 zwischen 30 und 50% ein. Alle anderen Anwendungsfälle (welche mehr als die Suche sind), noch garnicht mit eingerechnet.