Intent Thinking – Webinar: Echtes Smart Voice Marketing für digitale Sprachassistenten

Es gibt noch viel zu lernen, zu entwickeln, zu definieren und zu entdecken in der Welt der digitale Sprachassistenten. Dies gilt auf für das Marketing!

Dieses Webinar soll helfen dem Marketing eine Orientierungshilfe und vor allem einen Ansatzpunkt geben um im Smart Voice Kanal effizient und gezielt arbeiten zu können. Eins vorab, das erneute aufwärmen bekannter Prozesse und Formate ist es „nicht“, sondern die Konzentration auf die wesentliche Dinge die digitale Sprachassistenten und die Nutzung der Stimme und des Gehörs in einem Dialog wirklich sind. Der Kontext ist…

INTENT THINKING

Dieses Webinar ist kostenlos und findet einmalig statt und ist für maximal 20 Personen zugänglich. Eine Anmeldung ist bis zum 1.10.1019 per Email webinar@internet-of-voice.de erhältlich. Termin ist der  9.10.2019 von 14 bis 15 Uhr.

Digitale Sprachassistenten – Aus Informationen werden Aktionen: Google rockt den Assistenten für den Tourismus und mehr!

Digitale Sprachassistenten – Aus Informationen werden Aktionen: Google rockt den Assistenten für den Tourismus und mehr!

Persönliche virtuelle Assistenten mit denen man Sprechen kann. Wer wollte nicht schon immer mal einen eigenen persönlichen Assistenten haben? Mit Amazon Alexa, Google Assistant, Apple und Siri und anderen Internetdiensten dies wird immer mehr möglich.

Auch wenn viele Unternehmen und Nutzer diese Systeme noch nicht ganz verstehen um sie erfolgreich für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, so treiben sie jedoch an verschiedenen Punkten im Digitalmarkt Veränderungen an, die in ihren Eigenschaften und Wirkungen erst noch verstanden werden müssen um darauf reagieren zu können. So wie die rapide zunehmende Nutzung natürlicher gesprochener Sprache, sich ebenfalls stark auf die Nutzung von Medien auswirkt. Nicht? Dann einfach mal noch 2 bis 3 Jährchen abwarten um sich erfolgreich wieder sagen zu können „Ach hätte ich mal…“😉

Vor allem die Tatsache das die Technik nun nicht mehr nur Informationspunkt für den Nutzer ist, sondern nun auch in die Lage versetzt wird die Dinge auch gleich zu „erledigen“, bringt ein gänzlich neues Nutzungsbild mit. Teile dieser Entwicklungen und Visionen zeigen Konzerne wie Google und Amazon sehr deutlich. Besonders Google setzt dabei mehr auf die Nutzungsqualität als auf das schnelle erobern von Marktanteilen. Denn mal ehrlich, die größten Marktanteile wird doch am Ende das System einheimsen welches sich vom Nutzer am smartesten/natürlichsten bedienen lässt und genau dort setzt Google einen deutlichen Schwerpunk im Vergleich zu anderen Systemen. Dies hat Google erst kürzlich in der Google I/O 2019 wieder sehr deutlich gemacht und dabei verschiedene Innovationen gezeigt, welche die Konkurrenz durchaus in Bedrängnis bringen kann und auch wird. So manch ein Alexa-Entwickler dürfte nun deutlich fragen ob er sein Leistungsportfolio nicht doch noch für Google Assistant öffnet. Von Anfang an war der Google Assistant eh performanter und in einigen Funktionen, wie z.B Fragen und Antworten, auch wesentlich besser als andere.

Neben den vielen teilweise spektakulären Entwicklungen für den Google Assistant, ist vor allem eine Aussage von Google der wirkliche Kracher, nämlich die Aussage das Google sich von einem Unternehmen welches „Informationen liefert“, sich zu einem Unternehmen welches „Dinge erledigt“ ändern will. Aus Informationen sollen also Aktionen werden! Ja, genau…. Für den virtuellen Assistenten der für den Nutzer alle möglichen Dinge erledigt. Beispiele dafür hat Google derweil schon in ansehnlicher Menge hervorgebracht. So ist z.B die Tischreservierung des Dienstes Google Duplex noch immer in vielen Köpfen und lässt auch noch immer staunen.

Aus „Text zu Informationen“ wird „Absichten zu Aktionen“, weil der nutzer immer weniger tippt, als Spricht und zwar in Absichten (Intents) die dann von unserem persönlichen digitalen Sprachassistenten erledigt werden. Na gut, den Hund muss der Nutzer wohl auch weiterhin selbst Gassi führen. Oder könnte das nicht doch ein Roboter erledigen in dem unserer Sprachassistent steckt?

Denkt man einen Moment darüber nach und schaut sich die vielen neuen Entwicklungen des Konzerns an, erkennt man schnell das Google seine Verzahnung in vielen Branchen stark antreibt und dabei so manche etablierte Branche durchaus zum Wackeln bringen kann. Die Tourismusbranche ist mit der Entwicklung von Google Travel ein solches Beispiel. Diese Entwicklung in Kombination mit dem Google Assistant und den bereits üblichen Bildschirmanwendungen, ergeben für Google am Ende des Tages eine gewaltige Marktmacht im Tourismus der besonders den Vermittlern ein großes Problem verschaffen wird. Google wird zum bestimmenden Tourismusmarkt und wenn der Wind günstig steht, durch Google Assistant auch zum ultimativen Kommunikationspunkt zum Nutzer, da der persönliche Sprachassistent die an den Nutzer zu vermittelnden Informationen nun mal stark personalisiert und kuratiert und damit zum Gatekeeper für alle Martktteilnehmer mit ihren Angeboten wird.

Der persönliche Assistent informiert also nun nicht mehr nur, sondern erledigt auch. Besonders im Tourismus dürfte dies bei vielen Nutzer extrem gut ankommen, da Urlaubsplanungen und Buchungen nun mal komplex sind. Selbst für eine einfache Pauschalreise verbringt ein Nutzer durchschnittlichen 26 Stunden im Internet. Da ist eigentlich jedes Reisebüro effizienter… oder eben bald auch der persönliche virtuelle Sprachassistent.

Wer diese Entwicklung nicht verschlafen will, muss also „Erlediger“ sein oder werden, denn wenn Google in allen Punkten der Mittler ist, braucht es am Ende der Kette auch jemanden der es macht. Na?

Wie dies genauer aussehen könnte, kann nur dem entsprechenden Fachbereich klar werden. Auch klar ist die Entwicklung des Marketings hin zum Intent Marketing, welches die Nutzung der Stimme in der Kommunikation mit der Maschine nun mal einfach bedingt. Der Sattelpunkt in der stark zunehmenden Nutzer der Stimme, wird in den nächsten 3 bis 5 Jahren erreicht sein und wer dann nicht auf natürlich Sprache und für Smart Voice optimierte Prozesse vorbereitet ist, der dürfte seine aktuelle Sichtbarkeit im Internet und damit beim Nutzer recht schnell verlieren. Spätestens Wenn Google „Voice First“ nach „Mobile First“ zum wichtigsten Rankingfaktor macht, brennt die Abstiegshütte in der SEO-Welt. Also, auf auf…. Versprachlichen ist die Devise! Denn ohne Dialogfähige und sprechbare Inhalte, funktioniert alles weitere eh nicht! Zu bekommen beim Linguisten ihres Vertrauens oder auch beim Internet of Voice – Smart Voice Assistant Enabler!

Und weg…

IoV Online Fragerunde – Smart Voice Marketing

Es wird mal wieder Zeit!

Nach vielen Vorträgen, Panels, Workshops, Projekten und Beratungen, wollen wir auch mal wieder ein kostenloses Webinar für alle Macher im Marketing anbieten die auch das Smart Voice Segment erobern wollen.

Derweil haben sich viele Erfahrungen und Fakten angesammelt um Marketing auch über Smart Voice / digitale Sprachassistenten effizient  möglich zu machen, so das diese junge Disziplin anfängt aus den Kinderschuhen herauszuwachen und Marken sowohl die teildisruptiven Wirkungen von Smart Voice verstehen, als auch die möglichen Veredelungen und Chancen. Damit ist der Weg nun auch frei für Smart Voice und Intent Marketing sich seinen Teil des Marktes zu erobern.

Das alles ohne Dünnbrettbohrerei und angefüllt mit echten Fakten und vor allem gänzlich ohne hätte, wäre, könnte… Also, Lust?

Die Internetadresse zur Teilnahme an dieser Onlineveranstaltung wird über unseren Newsletter 1 Tag vor dem Termin bekanntgegeben!

Königsklasse der digitalen Sprachassistenz: Google Duplex in den USA – Geil und Bescheuert zugleich!

Google Duplex nährt sich der Königsklasse der digitalen Sprachassistenz; dem führen von natürlichen Dialogen mit der Maschine.

Diese Funktion soll es möglich machen das der persönliche virtuelle Assistent z.B Google Assistant, einen Telefonanruf für seinen Nutzer erledigt. Hört sich spooky an oder? Solange der Mensch da nicht drann gewöhnt ist, ist es das wohl auch.

Eine solche Funktion macht durchaus Sinn, zumindest solange wie eine solche Funktion auch wirklich eine entsprechende Hilfe darstellt. Man sehe sich das folgende Video an…

Und? Eigentlich geil oder? Denkt man jedoch im zweiten Schritt darüber nach, wird man feststellen das zumindest dieser Anwendungsfall eigentlich auch beknackt ist und sogar ein wenig mehr Aufwand für den Nutzer bedeutet als die Reservierung einfach mal grade selbst vorzunehmen.

Sinn ergibt sich erst dann wieder, wenn der Anruf vom Restaurant nicht sofort angenommen wird, weil z.B die Leitung besetzt ständig besetzt ist. Dann wird Google Duplex wirklich zu einer Resverierungshilfe, weil der Nutzer nicht ständig dort immer wieder anrufen muss, sondern Google Duplex das übernimmt.

Anderseits… Wozu braucht es in einer vernetzten Welt für eine Reservierung übehaupt noch eine Telefon? Klar, immer dann wenn das z.B im Falle einer Reservierung das Restaurant keinen anderen Weg für die Reservierung anbietet. Dabei wäre es doch einfacher, schneller, direkter, wenn das Restaurant einfache eine Online-Schnittstelle anbieten würde über die Google Duplex oder welches Assistenzsystem auch immer, direkt die Reservierung klären könnte.

So fortschrittlich solche Dienste wie Google Duplex oder Sprachassistenten auch zu seinen scheinen, es ist eine Gradwanderung zwischen einer wirklichen Hilfe und totalem Unsinn. Geil und auch Gruselig anfühlen tut es sich in jedem Fall. Wir dürfen gespannt sein was da noch so kommt an tollen oder bescheuerten Ideen!

Sprachassistent Alexa sei Dank: Aus Content-Marketing wird Intent-Marketing

Wobei das nicht ganz richtig ist, denn Intent-Marketing ist Content-Marketing, nur eben feiner, spezialisierter und an den Intents (Absichten) des Nutzers orientiert und damit ein gewichtiger neuer Arm des Marketings. Aber warum und was hat Alexa oder jeder andere digitale Sprachassistent damit zu tun?

Nun, spricht der Mensch mit einem anderen Menschen, führt er eine Unterhaltung. In einem solchen Dialog äußert er Absichten (Intents). Dies oft hintergründig, so das den Beteiligten an der Unterhaltung die Absicht nur aus dem Kontext des Dialogs klar ist.

Der digitale Sprachassistent wie Alexa es ist, ist nun erstmals ein Kanal zum Nutzer der mit ihm in natürlicher gesprochener Sprache spricht und diese Intents entsprechend verstehen und umsetzen können muss. So hat man die Grundfunktion in der Programmierung von Sprachassistenten auch folgerichtig „Intent“ genannt. Dieser Intent in der Programmierung besteht aus der in Sprache formulierten Absicht und deren im entsprechenden Kontext formulierten möglichen sprachlichen Referenzen. Man möge sich denken dass diese Referenzen dann „Antworten“ wären. Jedoch besteht gesprochene Sprache nicht ausschließlich aus Fragen, sondern aus vielem, wie z.B auch Gegenfragen, Befehlen, Quittungen oder Statements etc.

Das traditionelle Marketing funktioniert da komplett gegensätzlich. Es klatscht dem Nutzer einfach eine platte Wahrheit hin. Zum Glück geht Content-Marketing da einen Schritt weiter und macht aus platten Phrasen eine oft eher nützliche Information in einer eher menschlicheren Form die auch barrierefreier vom Menschen angenommen wird.

Intent-Marketing wird nicht kommen, es ist schon da! Es erweitert das Content-Marketing um eine noch natürlichere und menschlichere Form der Kommunikation mit ihm und zwar über digitale Sprachassistenten, weil diese eben mit dem Nutzer natürlich Sprechen können und auf Intents basieren.

Warum aber sollte das wichtig sein? Nun, in erste Linie weil noch nie eine Technik so schnell angenommen wurde wie digitale Sprachassistenten und bis 2020 geschätzt mindestens ein Viertel der Weltbevölkerung in irgendeiner Form mit Sprachassistenz umgehen sollen wird. Dies liegt primär an der fast völligen Barrierefreiheit dieses Kanals und an der Tatsache das die größten der großen Digitalkonzerne Ressourcen von titanischem Ausmaß in diese Entwicklung stecken. Digitale Sprachassistenten und damit Intent-Marketing ist gekommen um zu bleiben.

Jede Marke und jeder Unternehmen welches jetzt den Wert von natürlicher gesprochener Sprache und den digitalen Sprachassistenten als persönliche sprechende Assistenten eines jeden Nutzer erkennt und lernt, wird in Zukunft gute Chancen haben als „Punkt der Erfüllung“ auch beim Nutzer zu landen und nicht nur der auf der Liste der zweite oder dritte Platz zu sein der vom Sprachassistenten eh nicht ausgesprochen wird.

Also machen! Jetzt!

Fragen? Workshops? Vorträge? Schreib an info@internet-of-voice.de oder info@intent-marketing.de

Digitale Sprachassistenten für Unternehmen – Das Webinar SVC2018

Die Smart Voice Conference für Unternehmen und Marken, die Digitale Sprachassistenten kennenlernen wollen, wirft ihr Schatten vorraus. Mit einer Webinarserie möchte der Veranstalter; InternetOfVoice aus Köln, den Unternehmen erste Fragen beantworten und auch aufwerfen um mit einem gruten Rüstzeug die Voice Konferenz ausführen zu können und den Unternehmen und Marken soviel Information mit in die Projekte geben zu können wie möglich.

Alle Teilnehmer des Webinars haben außerdem die Möglichkeit über einen Code die Tickets zur Konferenz als günstiges Early Bird Ticket zu erhalten. Also, los gehts! Anmeldung zum Webinar hier: https://www.meetup.com/de-DE/Smartistenten/events/253314755/

Anmeldung zur Smart Voice Conference, hier: https://smart-voice-conference-2018.eventbrite.de/

Robert C. Mendez im Podcast mit Gurvinder Singh aus Wien

Ich, Robert C. Mendez …war zu Besuch in Wien und durfte auf Gurvinders Meetup einen Vortrag zu Digitalen Sprachassistenten im Marketing halten. In diesem Rahmen wurde auch ein Podcast aufgezeichnet in dem Gurvinder Singh über zahlreiche Facetten Digitaler Sprachassistenten mit mir sprach und ich meinen Senf dazu abgeben durfte.

Ich mag Menschen bei denen ich das Gefühl habe neue Erfahrungen machen zu können die wertvoll sind. Mit Gurvinder habe ich einen jungen, erfrischenden Unternehmer kennengelernt, der auch mir alten Hasen noch oder wieder Einsichten und Gedanken mitgegeben hat, die mir neue Anstöße liefern, auch wenn es z.B nur das überdenken alter eingeschleifter Gedanken sind oder mir völlig fremde Ideen plötzlich in den Sinn kommen.

Wien ist immer eine Reise wert und ebenso habe ich mich sehr gefreut meinen Freund und ehemaligen Komilitonen Michael Herold wiederzusehen. Hab ich Freund gesagt? 😉

In jeden Fall dürfte es schon sehr klar sein, das Wien mich nicht zum letzten Mal gesehen hat und hoffe das Gurvinder und Michael dann auch wieder Zeit haben. In diesem Sinne, Danke Wien.. Danke Gurvinder und möge Smart Voice mit uns sein 😉

SEO für Digitale Sprachassistenten: Der Punkt der Erfüllung und Google Direct Answers

Conversational und gradlinige Unterhaltungen per Bildschirm sind kein Voice!

Sprache ist mehr ein Graph mit vielen Querverbindungen als ein Baum. Niemand schreibt wie er spricht, daher lassen sich Chatbots auch nicht mit Sprachassistenten gleichsetzen oder eben mal so mitabhandeln. Sprache ist chaotisch aber auch hochemotional, motivierend und hochgradig persönlich und vor allem direkt im Ohr den Empfängers. Also eigentlich genau das, was das Marketing sich wünscht. Content-Marketing in einem Dialogmodell ist unabdingbar um den Kanal der Digitalen Sprachassistenten für sich einzunehmen. Ein Fakt den aktuell nur sehr wenige verstehen oder gar bedienen können. Da hilft es auch nicht wenn die Redaktionen falsch voneinander abschreiben um die Welle mitzureiten oder man aus der Webseite einen Skill erstellen lässt. Das Ergebnis wäre/ist da nur eine weitere von vielen schlechten Sprachanwendungen die Nutzer und Anbieter gleichermaßen frustrieren.

SEO ist für das Online-Marketing eines des wichtigsten Arbeitsfelder, doch genau an diesem Bein sägt der digitale Sprachassistent, da die meisten Skills/Action (=Funktionen der Sprachassistenten) garkeine Suchmaschine mehr nutzen, sondern eigene Ressourcen.

Robert C. Mendez, Speaker für Digitale Sprachassistenz auf der CMCX 2017, webinale 2018, Online b2b conference 2018 u.v.m

Die Eigenschaften von Sprache müssen verstanden werden um zu sehen das dem Nutzer vom Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant keine Auswahl mehr geliefert wird wenn die Ausgabe nur „Voice“ ist, sondern nur noch ein einziges, möglichst optimales Ergebnis, den „Punkt der Erfüllung“, den die Voice First-Pioniere Internet of Voice schon lange behandelt und z.B auch der CMCX 2017 zugetragen haben. Genau dies zeichnet sich in den Entwicklungen der letzten Zeit bei den großen Suchmaschinen immer stärker ab.

Da ein Sprachassistent in erste Linie ein „Assitent“ ist, wird es an vielen Punkten so sein das die Ergebnisse selbst, nicht mal mehr bis zum Nutzer druchdringen, da die Maschine sie auswertet und erfüllt. z.B den automatischen Kauf eines ständig gebrauchten Produktes. Dies bedeutet schlicht, das die Suchmaschine dann nicht mehr den Nutzer zufriedenstellen muss, sondern den digitalen Assistenten. Und nein, der Bildschirm wird defitniv nicht sterben, da der Mensch nunmal auch Augen hat, die er behalten und einsetzen will und weil Sprache nun mal eben nicht für alle Anwendungsfälle effizient ist, aber für viele! Es ist also nicht die Frage OB ein Sprache in der Kommunikation mit der Maschine eingesetzt wird, sondern nur „bis zu welchem Grad“. Kapitän Picard ist da mit seinem fliegenden Schrotthaufen Entprise das entsprechende beste Beispiel.

Dann kommen auch noch solche Aussagen daher: “About 30% of searches will be done without a screen by 2020.” (Quelle: Mediapos). Wobei da bereits eher von 50% gesprochen wird.

Noch sind die Folgen und Eigenschaften der Sprachassistenten im Markt zu unerforscht/dynamisch um sagen zu können wie der Hase überall laufen könnte. Es braucht noch viel Diskussion. Die Voice-Provider selbst rätseln noch an ihren Diensten und die Schreiberlinge der technischen Dokumentationen können mit den Änderungen der Entwicklung kaum Schritt halten. Sicher ist jedoch, das wie man früher ein Schild an der Tür, ein Eintrag im Branchenbuch, eine Zeitungsanzeige und dann auch eine Webseite und evtl. App brauchte, nun auch den Kanal der Ditgitalen Sprachassistenten bedienen sollte. Eine Entwicklung die defitniv unumkehrbar ist und von den größten der Großen mit massiven Einsatz und Marktdruck angeschoben ist. Bis 2021 wird geschätzt das rund 2 Mrd. Menschen weltweit Sprachassistenten einsetzen. Also!? 😉

Conversational ist nicht Voice

„Conversational“ (z.B Chatbots) ist eines der aktuellen Buzzwords der Digital- und vor allem Online-Marketing Branche und wird in der Regel im gleichen Atemzug wie Sprachassistenten genannt, was jedoch falscher nicht sein könnte. Als Folge wird die Entwicklung von „Voice“ mit der Entwicklung von Conversational gleichgezogen was im Anschluss eine völlige untaugliche Sprachschnittstelle ergibt. Aus Gründen…

1.) Niemand schreibt wie er spricht und niemand spricht wie er schreibt. Ergo: Geschriebenes ist nicht Gesprochenes!

2.) Chatbots erzeugen keinen Handlungsdruck, Sprachassistenten aber schon!

3.) Chatbots sind wenig bis garnicht emotional. Sprachassistenten sind wesentlich emotionaler, natürlicher, vertrauter, hürdenloser!

4.) Die Eingabegeschwindigkeit bei Sprache ist 3 bis 5 mal höher als per Tastatur.

5.) Ein Dialog per Tastatur verläuft viel langsamer, linearer und viel weniger chaotisch als ein Dialog per Stimme.

6.) Per Tastatur kürzt man ab, was man abkürzen kann. Das tut man per Sprache nicht. *lol*

7.) Ein Satz auf dem Bildschirm bleibt in seinem Kontext (= Historie/Verklauf) stets fix. Ein gesprochener Satz kann alleine durch eine andere Betonung einen gänzlich anderen Kontext bekommen. „Wir essen Opa!“ > „Wir essen, Opa!“

8.) „Conversational“ meint eine Sprache die es möglich macht den Nutzer zu verstehen, ihm aber nicht per Stimme zu antworten. „Voice“ meint eine Sprache die es möglich macht den Nutzer zu verstehen und ihm auch per Stimme zu antworten.

9.) Conversational setzt auf den Bildschirm und unnatürliche/angelernte Mediennutzung. Voice setzt auf natürliche Kommunikation.

10.) Conversational und Voice sind zwei völlig unterschiedliche Worte 😉 Eine Konversation kann man auch ohne eine Stimme führen. z.B nur durch Augenkontakt oder Gebärden.