Digitale Sprachassistenten – Aus Informationen werden Aktionen: Google rockt den Assistenten für den Tourismus und mehr!

Digitale Sprachassistenten – Aus Informationen werden Aktionen: Google rockt den Assistenten für den Tourismus und mehr!

Persönliche virtuelle Assistenten mit denen man Sprechen kann. Wer wollte nicht schon immer mal einen eigenen persönlichen Assistenten haben? Mit Amazon Alexa, Google Assistant, Apple und Siri und anderen Internetdiensten dies wird immer mehr möglich.

Auch wenn viele Unternehmen und Nutzer diese Systeme noch nicht ganz verstehen um sie erfolgreich für ihre eigenen Zwecke zu nutzen, so treiben sie jedoch an verschiedenen Punkten im Digitalmarkt Veränderungen an, die in ihren Eigenschaften und Wirkungen erst noch verstanden werden müssen um darauf reagieren zu können. So wie die rapide zunehmende Nutzung natürlicher gesprochener Sprache, sich ebenfalls stark auf die Nutzung von Medien auswirkt. Nicht? Dann einfach mal noch 2 bis 3 Jährchen abwarten um sich erfolgreich wieder sagen zu können „Ach hätte ich mal…“?

Vor allem die Tatsache das die Technik nun nicht mehr nur Informationspunkt für den Nutzer ist, sondern nun auch in die Lage versetzt wird die Dinge auch gleich zu „erledigen“, bringt ein gänzlich neues Nutzungsbild mit. Teile dieser Entwicklungen und Visionen zeigen Konzerne wie Google und Amazon sehr deutlich. Besonders Google setzt dabei mehr auf die Nutzungsqualität als auf das schnelle erobern von Marktanteilen. Denn mal ehrlich, die größten Marktanteile wird doch am Ende das System einheimsen welches sich vom Nutzer am smartesten/natürlichsten bedienen lässt und genau dort setzt Google einen deutlichen Schwerpunk im Vergleich zu anderen Systemen. Dies hat Google erst kürzlich in der Google I/O 2019 wieder sehr deutlich gemacht und dabei verschiedene Innovationen gezeigt, welche die Konkurrenz durchaus in Bedrängnis bringen kann und auch wird. So manch ein Alexa-Entwickler dürfte nun deutlich fragen ob er sein Leistungsportfolio nicht doch noch für Google Assistant öffnet. Von Anfang an war der Google Assistant eh performanter und in einigen Funktionen, wie z.B Fragen und Antworten, auch wesentlich besser als andere.

Neben den vielen teilweise spektakulären Entwicklungen für den Google Assistant, ist vor allem eine Aussage von Google der wirkliche Kracher, nämlich die Aussage das Google sich von einem Unternehmen welches „Informationen liefert“, sich zu einem Unternehmen welches „Dinge erledigt“ ändern will. Aus Informationen sollen also Aktionen werden! Ja, genau…. Für den virtuellen Assistenten der für den Nutzer alle möglichen Dinge erledigt. Beispiele dafür hat Google derweil schon in ansehnlicher Menge hervorgebracht. So ist z.B die Tischreservierung des Dienstes Google Duplex noch immer in vielen Köpfen und lässt auch noch immer staunen.

Aus „Text zu Informationen“ wird „Absichten zu Aktionen“, weil der nutzer immer weniger tippt, als Spricht und zwar in Absichten (Intents) die dann von unserem persönlichen digitalen Sprachassistenten erledigt werden. Na gut, den Hund muss der Nutzer wohl auch weiterhin selbst Gassi führen. Oder könnte das nicht doch ein Roboter erledigen in dem unserer Sprachassistent steckt?

Denkt man einen Moment darüber nach und schaut sich die vielen neuen Entwicklungen des Konzerns an, erkennt man schnell das Google seine Verzahnung in vielen Branchen stark antreibt und dabei so manche etablierte Branche durchaus zum Wackeln bringen kann. Die Tourismusbranche ist mit der Entwicklung von Google Travel ein solches Beispiel. Diese Entwicklung in Kombination mit dem Google Assistant und den bereits üblichen Bildschirmanwendungen, ergeben für Google am Ende des Tages eine gewaltige Marktmacht im Tourismus der besonders den Vermittlern ein großes Problem verschaffen wird. Google wird zum bestimmenden Tourismusmarkt und wenn der Wind günstig steht, durch Google Assistant auch zum ultimativen Kommunikationspunkt zum Nutzer, da der persönliche Sprachassistent die an den Nutzer zu vermittelnden Informationen nun mal stark personalisiert und kuratiert und damit zum Gatekeeper für alle Martktteilnehmer mit ihren Angeboten wird.

Der persönliche Assistent informiert also nun nicht mehr nur, sondern erledigt auch. Besonders im Tourismus dürfte dies bei vielen Nutzer extrem gut ankommen, da Urlaubsplanungen und Buchungen nun mal komplex sind. Selbst für eine einfache Pauschalreise verbringt ein Nutzer durchschnittlichen 26 Stunden im Internet. Da ist eigentlich jedes Reisebüro effizienter… oder eben bald auch der persönliche virtuelle Sprachassistent.

Wer diese Entwicklung nicht verschlafen will, muss also „Erlediger“ sein oder werden, denn wenn Google in allen Punkten der Mittler ist, braucht es am Ende der Kette auch jemanden der es macht. Na?

Wie dies genauer aussehen könnte, kann nur dem entsprechenden Fachbereich klar werden. Auch klar ist die Entwicklung des Marketings hin zum Intent Marketing, welches die Nutzung der Stimme in der Kommunikation mit der Maschine nun mal einfach bedingt. Der Sattelpunkt in der stark zunehmenden Nutzer der Stimme, wird in den nächsten 3 bis 5 Jahren erreicht sein und wer dann nicht auf natürlich Sprache und für Smart Voice optimierte Prozesse vorbereitet ist, der dürfte seine aktuelle Sichtbarkeit im Internet und damit beim Nutzer recht schnell verlieren. Spätestens Wenn Google „Voice First“ nach „Mobile First“ zum wichtigsten Rankingfaktor macht, brennt die Abstiegshütte in der SEO-Welt. Also, auf auf…. Versprachlichen ist die Devise! Denn ohne Dialogfähige und sprechbare Inhalte, funktioniert alles weitere eh nicht! Zu bekommen beim Linguisten ihres Vertrauens oder auch beim Internet of Voice – Smart Voice Assistant Enabler!

Und weg…

Eine Kurzgeschichte der digitalen Sprachassistenten

Smarte Lautsprecher alla Amazon Echo, Google Home oder Apple Homepod machen die Welt verrückt. Das würden sie nicht tun können, wenn sie nicht dank digitaler Sprachassistenzsysteme wie Alexa, Google Assistant oder Siri sprechen könnten.

Der Grund für den Verkaufserfolg der smarten Lausprecher sind trotzdem nicht die sprechenden Serverdienste, sondern die Geräte selbst. Eine neue Gerätegattung bringt nicht nur neue Interaktionsmöglichkeiten mit der Technik mit, sondern damit auch neue Ideen in ihrer Verwendung und befriedigt damit die gewaltige Verrücktheit der Menschen nach digitalen Gadgets jeder Art.

Obwohl smarte Lautsprecher ihren Absatzhöhepunkt noch gar nicht erreicht haben, sind sie im Grunde dennoch schon bereits obsolete und so was von „2018“, da digitale Sprachassistenten immer stärker in alle erdenklichen Gerätegattung ihren Platz finden (z.B Fernseher, Microwellen, Auto, etc.), so das smarte Lautsprecher selbst in den nächsten Jahren keine Bedingung mehr sind um digitale Sprachassistenten zu verwenden.

Da die Entwicklung des Marktes und der Systeme selbst sich momentan primär auf die technischen Aspekte der Systeme stützt (Programmierung/Design), sind Eigenschaften und Wirkungen der Nutzung der Systeme noch eher im Hintertreffen des Verstehens und finden daher kaum Thema in den Medien. Dabei sind es doch genau die Eigenschaften und Wirkungen digitaler Sprachassistenten die nicht nur ihre Nutzung interessant machen, sondern auch den gesamten Markt an einigen Stellen teilweise sehr massiv umwälzen werden.

Auf medienwirksame Themen wie „Datenschutz“ braucht man dabei jedoch gar nicht erst eingehen, da Politik und Gesetzgebung im Sinne der traditionellen Konzernlobbies eh jegliche digitale Kompetenz komplett ablehnt, eine Strunzdummigkeit nach der anderen verbockt und erfolgreich aus Deutschland ein digitales Niemansland gemacht hat welches seinen Entwicklungsrückstand nie wieder korrigieren kann.
Dennoch bleibt der Fakt das digitale Sprachassistenten wissenschaftlich wie wirtschaftlich ein hoch interessantes Umfeld bieten und den Menschen und Unternehmen neue Möglichkeiten auf vielen Ebenen bieten. Auch wenn die meisten Bühnenprediger mit haltlosen Zahlen aus der Zukunft der Sprachassistenten um sich werfen, so bietet das Thema auch echt Fakten.

Dazu gehören vor allem die Grundlagen der Biologie und Physik in Nutzung von Stimme und Gehör. Diese auf solche Themen wie virtuelle Assistenz, Gerätesteuerung, Überwachung, Sicherheit, Marketing und und und … angewendet, ergeben einen gewaltig großen Markt- und Spielplatz.

„Smart Voice“ ist die Erweiterung der Stimme durch Technik. Das erfordert neue Ideen und die Bereitschaft zur Änderung etablierter Inhalte und Prozesse. Aus Auge, Bildschirm und Hände, wird nun Multimodalität von Voice Only zu Voice First.

Das Marketing steht dabei vor dem besonderen Anspruch aus einer Zielgruppe, eine Zielperson zu machen und diese auch noch auf emotionalste Art und Weise über die Stimme zu erreichen um beim Nutzer zum persönlichen „Punkt der Erfüllung“ zu werden ohne zu stören. Intent Marketing, Predictive Analytics und Headless CMS sind dabei die Werkzeug die es braucht um diesen Anspruch zu erfüllen und um überhaupt per Sprachassistent zum Touchpoint für den Nutzer zu werden. Erst dann, kann auch ein Voice Brand und Voice Search ihr weiteres Werk tun. Daher ist auch die Versprachlichung von Inhalten und Prozessen die primärste alle Aufgaben in der Eroberung des Smart Voice Marktsegments und die Gestaltung von Sprachanwendungen doch so eher die Letzte sobald man Smart Voice dann wirklich verstanden hat.