Der digitale Sprachassistent, der Kurator mit Handlungsdruck sorgt für feuchte Träume im Marketing!

Jeder möchte möglichst gute Konvertierungen (Vom Lead zum Kunden)! Im Falle des Marketings ist dieser feuchte Traum jedoch oft eher trocken, da alleine z.B die Streuverluste jedes Träumchen gerne schnell verpuffen lassen. So bleiben die Konvertierungsraten gerne mal im einstelligen Prozentbereich oder gar darunter. Besonders ohne große Budgets die mit dem Holzhammer agieren können, ist Marketing damit ein rutschiges Pflaster auf dem man mit Umsicht und Intelligenz agieren muss, insofern man mehr können will als nur Budgets verbrennen.

Da kam dann mal der Chatbot des Weges und zeigte das durch einen „persönlicheren, aber auch schmaleren Kanal“ zum Nutzer, man die Konvertierung merklich verbessen konnte. Dennoch sind Chatbots bis heute nicht wirklich ein Massenphänomen welchen die Nutzer oft und gerne einsetzen. Bessere Konvertierung durch Personalisierung ist damit also definitiv nichts Neues. Es stellt sich jedoch die Frage was man noch besser machen könnte um die Konvertierung noch weiter zu verbessern. Nunja, dem Weg des Chatbots folgend, wäre die Idee „noch persönlicher“ und „noch schmaler“ zu werden. Und genau da kommt der Voice Bot beziehungsweise der digitale Sprachassistent ins Spiel.

Obwohl der Chatbot auf dem Bildschirm basiert, so schränkt er die Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Nutzer ein, macht den Kanal schmaler. Man kriegt also in einen Bildschirmdialog nicht wirklich so viele Informationen unter wie z.B auf einer Internetseite. Dies mag im ersten Ansatz als eher schlecht bewertet werden, ist aber im Grunde ein Qualitätsgewinn für den Nutzer und auch den Anbieter, da die Masse der Informationen auf „am ehesten passende“ Informationen hin optimiert werden müssen um über den Chatbot transportiert werden zu können. Man ist also näher an der Absicht des Kunden und das Unternehmen näher am Konvertierungspunkt. Der Chatbot wird somit zum Kurator, Qualitätsfilter und Gatekeeper. Das scheint der Nutzer dankend anzunehmen was dann in besseren Konvertierungen resultiert. Ergo: Der Nutzer will gar nicht die Masse an Informationen, sondern eine qualitative eingegrenzte Auswahl die seiner Absicht am ehesten entsprechen! Wobei das natürlich nicht das Problem der Nutzungshäufigkeit löst.

Der digitale Sprachassistent treibt nun durch „Inhalte in gesprochenen natürlichen Dialogen“ die Kanalverengung noch weiter auf die Spitze und lässt für eine flüssige Kommunikation mit dem Nutzer, gar nur noch Platz für ein einziges Ergebnis, dem „Punkt der Erfüllung“. Also das eine einzige Ergebnis welches am besten zur Absicht (Intent) des Nutzers und damit in einen natürlich gesprochenen Dialog passt. Und ja, wir landen an dieser Stelle dann bei einem Arm des Content-Marketings in dem das Marketing nicht nur mehr wissen muss wer der Nutzer ist, sondern auch was er will; was seine Absicht ist, dem Intent Marketing. Der hohe Grad an Personalisierung und damit an Ergebnisqualität im Zusammenspiel mit der vertrauenerweckenden natürlichen Sprache und dem aus einem natürlichen Dialog heraus entstehenden Handlungsdruck, ergeben Konvertierungen die für feuchte Träume ausreichend sind. Schaut man sich die Steigerungsraten der Nutzung von digitalen Sprachassistenten an, so löst der digitale Sprachassistent anscheinend auch das Problem der Nutzungshäufigkeit.

Es ist ein himmelweiter Unterschied ob der Nutzer auf dem Bildschirm etwas eingeben „kann“, oder ob eine Stimme eine Antwort von ihm erwartet und er antworten „muss“. Ein jeder kann diesen Umstand an sich selbst beobachten. Die Whatsapp auf dem Smartphone wird gerne oder auch mal später beantwortet. Dies würde einem z.B während eines Gesprächs am Telefon oder per Videokonferenz niemals einfallen. Ebenso wie der Mensch unterbewusst dazu genötigt ist die Lücken in einer Liste ausfüllen zu müssen.

Auch dies alles ist nichts Neues, auch wenn das aktuell entstehende Smart Voice Segment an Unternehmen dies grade neu zu entdecken glaubt, genau wie die eigentlich schon viele Jahre alte Verwendung von Sprache in Autos. Hmtja…

Letztendlich zeigen erste Untersuchungen dass mögliche Konvertierungen über die persönlichen virtuellen Assistenten die sprechen können wie z.B Alexa, Google oder Siri recht hoch ausfallen, auch wenn der digitale Sprachassistenz in seiner Nutzung noch längst nicht im Markt angekommen ist. Es gibt Zahlen die von einer Konvertierung zwischen 50 und 85% sprechen, wobei viele verkaufte smarte Lautsprecher wie der Amazon Echo, halt noch lange keinen Hype in der Verwendung der Sprachassistenzsysteme sind und sich in seiner persönlichen Filterblase etwas einzureden hilft da auch nicht weiter.

Die noch eher geringe Nutzung der Systeme liegt z.B unter anderem in der noch aktuellen Dummheit der Sprachassistenten. Die Systeme können zwar immer „mehr“, aber kaum etwas davon wirklich „besser“. Auf einen wirklich intelligenten Sprachassistenten wird die Welt also doch noch ein Weilchen warten müssen. Ebenso aber natürlich auch an dieser aktuell ja noch sehr jungen Disziplin, in der es einfach wissenschaftlich wie technisch noch sehr viel zu entwickeln gilt. Vor allem gilt es die richtigen Anwendungsfälle zu entwickeln und dabei die richtigen Sattelpunkte zu finden in der die Stimme sehr gut und eben auch gar nicht mehr als Kommunikationsmedium funktioniert. Die Antwort auf den schleichenden Erfolg von digitalen Sprachassistenten heißt definitiv Intelligenz und Multimodalität. Dabei sind digitale Sprachassistenten weder die „nächste große Disruption“, noch „the Future“. Im Gegenteil, sie wirken sich nur auf wenige Bereiche wirklich hart disruptiv aus, wie z.B bei den Eingabemedien oder dem Content. Ebenso sind digitale Sprachassistent „jetzt“ ein Thema und nicht erst morgen, denn morgen werden sie fast unbemerkt bereits selbstverständlich sein. Wenn auch nicht in der Form als das man über Politik mit ihnen diskutieren könnte.

Smart Voice wird seinen Platz überall finden und hat seinen Platz schon jetzt in vielen Bereichen gefunden. Aktuell liegt der Hauptschwerpunkt aufgrund der grandiosen Umsatzmöglichkeiten durch smarte Gadgets bei der Smart Voice-Killeranwendung „Smart Home“, auch weil hier eine sehr große Intelligenz in der Sprache noch nicht wirklich gefordert ist.

Effektiv muss das Marketing die Reise des Kunden (Customer Journey) durch die Inhalte und Medien um den Kanal und die Möglichkeiten „Smart Voice“ erweitern, denn eine eigene Mediaplattform ist Smart Voice ebenfalls nicht. Digitale Sprachassistenten erweitern und verbessern andere Kanäle und Mediaplattformen und das teilweise ganz massiv. So das auch das Marketing durchaus mal wieder feuchte Träume haben darf, ohne dabei im mit warmer Luft gefüllten Raum schweben zu müssen. Gute Konvertierung ist also eher durch Qualität und weniger durch Quantität machbar, ein Fakt der vielen Agenturen eher schwer zu akzeptieren und umzusetzen fallen dürfte. Wer jedoch seine Inhalte und Prozesse jetzt „versprachlicht“, hat gute Chancen auch „der Punkt der Erfüllung“ im „Intent Marketing“ zu sein und damit seiner Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Oder!?

Privatsphäre total durch einen Parasiten für smarte Lautsprecher

Jetzt wirds wild…

Die Datenschutzparanoia treibt ja schon lange die wildesten Blüten. Eine dieser Blüten ist nun bei hackster.io aufgeploppt und zeigt ein Gerät welches man seinem smarten Lautsprecher, wie z.B Amazon Echo oder Google Home, wie ein Parasit anheften kann um die Privatsphäre vor dem ständigen zuhören zu schützen.

Ganz doof ist die Idee jedenfalls nicht, vor allem bringt sie den Vorteil mit das man seinem System endlich ein eigenes Aufwachwort (Wake Word) verpassen kann. Die Idee ist dabei Simpel…

Die Mikrofone des smarten Lautsprechers werden abgedeckt, so das sie nicht mehr zuhören können und werden erst freigeschaltet wenn der Nutzer das neue/eigene Wake-Word nennt.

Die Bauanleitung gibt es hier: https://www.instructables.com/id/Project-Alias/

Smart Voice 201x und der Blick in die Gaskugel

Gaskugel? Ja, weil halt auch warme Luft dabei ist *Zwinkersmilie*

Ist die erste Euphorie für digitale Sprachassistenten vorbei? Ein klares; Jain!

Das Kind „digitaler Sprachassistent“ hat noch immer nicht Laufen gelernt. Erst recht nicht in deutschen Landen. Die Spannung und Innovationsfreude an Smart Voice, wird noch einige Zeit anhalten. Bevor die Systeme und vor allem die Branche erwachsen werden, werden noch ein paar Jahre vergehen.

Noch immer sind die meisten Anwendungen für Alexa, Siri oder Google Assistant zugegebenermaßen …. noch immer echt Schlecht. Doch zum Glück finden sich inzwischen Entwickler, die auch schon erste anspruchsvollere Anwendungsfälle umsetzen konnten. Nein, das abspielen von Geräuschen gehört defintiv nicht dazu, auch wenn ein jeder Entwickler derartiges natürlich auch im Portfolio hat und in der Regel das Erstlingswerk war. Letztendlich kann auch nur umgesetzt werden was die Systeme „stabil“ hergeben und genau da hat z.B Alexa dieses Jahr zu Weihnachten auch wieder gepatzt. Nunja, Weihnachten kommt ja halt auch immer so plötzlich!?

Wie dem auch sei, 2018 war in jeden Fall spannend. Sowohl für die gesamte Branche, als auch für unser Projekt: Internet of Voice. Auch dieses Jahr sind wir unserer Schnittstelle (Smart Voice Assistant Enabler), wieder ein Stück näher gekommen, so das wir 2019 mit frischem Wind in den Lauschlappen weiterentwickeln können.

Das wirklich spannende jedoch, waren die vielen neuen Gesichter die wir in den Unternehmen, aber auch bei unseren Vorträgen kennenlernen durften. Entsprechend haben wir für 2019 ein paar spannende Themen auf der Uhr.

Einige Unternehmen etablieren sich momentan als hochwertige Agenturen zur Programmierung von Skills, andere hinterlassen aber auch verbranntes Land nachdem das große Budget für den 1-Sterne Skill verraucht ist. Im Grunde so, wie es im Internetbusiness schon immer war. Auch hier wird die Zeit ihr Werk tun und die Spreu vom Weizen trennen. Zeitgleich manifestieren sich immer mehr gültige Fakten und Regeln für alle Teilnehmer der Branche, wie zum Beispiel das Intent-Marketing.

Trotzdem des hohen Pressedrucks, verschlafen/verwarten besonders deutsche Unternehmen die Entwicklungen die Alexa und Co. auf Basis natürlich gesprochener Sprache angestossen haben mal wieder. Der Markt hängt noch immer über ein Jahr hinter dem amerikanischen / asiatischen Markt zurück und das wird wohl auch weiter so bleiben. Schade, wo doch ausgerechnet Deutschland nun auch KI Weltmeister werden soll!? Ernsthaft!?

Wer viel redet, hat nichts zu sagen… Stimmt schon, doch gibt es in deutschen Landen trotzdem ein paar wenige Smart Voice Prediger, die den Unternehmen trotzdem sehr viel mitzuteilen haben (Einer davon sind wir: Grins!). Auf immer zahlreicher werdenden Konferenzen und Vorträgen ist dies der Fall, auch wenn Smart Voice, noch ungern auf die große Bühne gelassen wird. In erste Linie weil der Platzhirsch SEO sich es dort nunmal auch mit einem schweren Sessel breit gemacht hat und es unbequem ist sich dann mal zu erheben. Jedoch wird auch hier demnächst eine Bewegung nötig. Die ersten disruptiven Auswirkungen der Smart Voice Entwicklung en dürften  nun langsam in den Markt durchschlagen. Es muss also doch erst mal wieder wehtun… Tja!

Auch wenn die Systeme selbst noch nicht wirklich intelligenter geworden sind als zu ihrem Start, so können sie jedoch viele Dinge mehr und werden alleine dadurch immer nützlicher.  Dem Gartner-Produktzyklus folgend, dürfte 2019 ein Tal der Tränen für alle Smart Voicler werden, jedoch reinigt es wie bereits erwähnt auch den Markt von warmer Luft und es bleibt mehr Qualität und Substanz, so das digitale Sprachassistenten dann immer mehr in die Köpfe und Räume der Menschen einziehen werden und dann auch endlich wirklichg gut in viel mehr Anwedungsfällen funktionieren.

 

Sprachassistent Alexa sei Dank: Aus Content-Marketing wird Intent-Marketing

Wobei das nicht ganz richtig ist, denn Intent-Marketing ist Content-Marketing, nur eben feiner, spezialisierter und an den Intents (Absichten) des Nutzers orientiert und damit ein gewichtiger neuer Arm des Marketings. Aber warum und was hat Alexa oder jeder andere digitale Sprachassistent damit zu tun?

Nun, spricht der Mensch mit einem anderen Menschen, führt er eine Unterhaltung. In einem solchen Dialog äußert er Absichten (Intents). Dies oft hintergründig, so das den Beteiligten an der Unterhaltung die Absicht nur aus dem Kontext des Dialogs klar ist.

Der digitale Sprachassistent wie Alexa es ist, ist nun erstmals ein Kanal zum Nutzer der mit ihm in natürlicher gesprochener Sprache spricht und diese Intents entsprechend verstehen und umsetzen können muss. So hat man die Grundfunktion in der Programmierung von Sprachassistenten auch folgerichtig „Intent“ genannt. Dieser Intent in der Programmierung besteht aus der in Sprache formulierten Absicht und deren im entsprechenden Kontext formulierten möglichen sprachlichen Referenzen. Man möge sich denken dass diese Referenzen dann „Antworten“ wären. Jedoch besteht gesprochene Sprache nicht ausschließlich aus Fragen, sondern aus vielem, wie z.B auch Gegenfragen, Befehlen, Quittungen oder Statements etc.

Das traditionelle Marketing funktioniert da komplett gegensätzlich. Es klatscht dem Nutzer einfach eine platte Wahrheit hin. Zum Glück geht Content-Marketing da einen Schritt weiter und macht aus platten Phrasen eine oft eher nützliche Information in einer eher menschlicheren Form die auch barrierefreier vom Menschen angenommen wird.

Intent-Marketing wird nicht kommen, es ist schon da! Es erweitert das Content-Marketing um eine noch natürlichere und menschlichere Form der Kommunikation mit ihm und zwar über digitale Sprachassistenten, weil diese eben mit dem Nutzer natürlich Sprechen können und auf Intents basieren.

Warum aber sollte das wichtig sein? Nun, in erste Linie weil noch nie eine Technik so schnell angenommen wurde wie digitale Sprachassistenten und bis 2020 geschätzt mindestens ein Viertel der Weltbevölkerung in irgendeiner Form mit Sprachassistenz umgehen sollen wird. Dies liegt primär an der fast völligen Barrierefreiheit dieses Kanals und an der Tatsache das die größten der großen Digitalkonzerne Ressourcen von titanischem Ausmaß in diese Entwicklung stecken. Digitale Sprachassistenten und damit Intent-Marketing ist gekommen um zu bleiben.

Jede Marke und jeder Unternehmen welches jetzt den Wert von natürlicher gesprochener Sprache und den digitalen Sprachassistenten als persönliche sprechende Assistenten eines jeden Nutzer erkennt und lernt, wird in Zukunft gute Chancen haben als „Punkt der Erfüllung“ auch beim Nutzer zu landen und nicht nur der auf der Liste der zweite oder dritte Platz zu sein der vom Sprachassistenten eh nicht ausgesprochen wird.

Also machen! Jetzt!

Fragen? Workshops? Vorträge? Schreib an info@internet-of-voice.de oder info@intent-marketing.de

Smart Voice Conference 2018 – Die ultimative Konferenz für Digitale Sprachassistenten und Voice Bots

Große Ereignisse werfen ihre langen Schatten voraus!

Internet of Voice und Freunde veranstalten in 2018 die ultimative Konferenz und den ultimativen Branchentreff für digitale Sprachassistenten, Smart Living, Smart Home und Natural Digital Assistance im deutschsprachigen Raum.

Unter https://smart-voice-conference.de gibt es die Infos.

Wir laden alle interessierten Marken, Unternehmen und Neugierige zum intensiven Austausch ein und vieles mehr.

Noch sind bis zum 8.8.18 Early Bird (Früher Vogel) Tickets zu bekommen. Also schnell zugreifen!

Internet of Voice expandiert in die spanischsprechenden Länder

Mit dem fast gleichzeitigen offiziellen Start von Google Home / Google Assistant und Amazon Echo / Amazon Alexa, startet nun auch Internet of Voice in die spanischsprechenden Märkte. Allen voran: Spanien und Mexiko!

Entsprechend startet nun auch Internet of Voice in den spanischsprechenden Märkten durch. Unter https://internet-de-voz.es wird es demnächst die entsprechende Projekthomepage geben. Eine Produkthomepage ist mit https://bocina-inteligente.es als spanisches Pendant zur deutsche Produktbasierten Internetseite https://digitale-sprachassistenten.de.

Der spanischesprechende Markt ist ca. 5 Mal so große wie der der deutschsprachige. Des Weiteren nutzen die „Südländer“ derartige Technik in höherer Frequenz als in der DACH Region. Da passiert also noch sehr, sehr viel…

Amazon Echo und Google Home erscheinen auf spanischsprechenden Märkten

Amazon Echo Plus

Die Digitalen Sprachassistenten Google Home und Amazon Echo werden nun in die ersten spanischsprechenden Regionen ausgerollt. Genauer gesagt in Spanien und Mexiko. Weitere Regionen sollen bald folgen. Der spanischsprechende Markt ist 5 bis 6 Mal größer als z.B der deutschsprachige. Auch ist die grundsätzlich die Frequenz der Nutzung der „Südländer“ solcher Technolgien wesentlich größer.

Google Home

Damit ist aber nicht nur gemeint das in diesen Regionen nur die Geräte wie Google Home und Amazon Echo verfügbar sind, sondern auch die entsprechenden Sprachen. Bisher hat nur Google Assistant die spanische Sprache unterstützt. Alexa bisher garnicht, das ändert sich nun. Amazon Echo war zwar bereits schon früher verfügbar, aber eben nur in Englisch. Google Home findet erst jetzt seinen Platz in diesen Märkten. Die Tatsache das beide Systeme unmittelbar miteinander offiziel gestartet werden, zeigt deutlich die starke Konkurrenz die sich die Konzerne machen. Weit abgeschlagen sind Apple oder Samsung noch nicht am Tortilla-Horizont erkennbar.

Auch wir, Internet of Voice (in Spanisch=Internet de Voz) expandiert entsprechend in diese Märkte und bietet zum Start einen produktbasierten Blog (bocina-inteligente.es = Intelligenter Lautsprecher) als spanische Alternative zu unserem deutschen Produktblog. Ebenso sind erste Partnerschaften und Veranstaltungen auf der Spur. Wir sind extrem gespannt wie die smarten Quatschdosen sich im spanischsprachigen Raum ausbreiten werden und freuen uns auf das was kommt!

Also: Hablamos Español!

 

Veranstaltung: Internet of Voice beim Future of Voice Meetup in Wien am 17.7.18

Über die Einladung ins schöne Wien von Gurvinder Singh haben wir uns sehr gefreut und nehmen diese gerne an. Entsprechend wird Robert C. Mendez von der Kölner Ideenfabrik „Internet of Voice“ rund um Digitale Sprachassistenten am 17.7.18 ab 19 Uhr in Wien als Gastredner zum Schwerpunktthema „Marketing über Digitale Sprachassistenten“ Frage und Antwort stehen. Wir freuen uns!

Komm auch Du! Zusagen bei meetup.com

SEO für Digitale Sprachassistenten: Der Punkt der Erfüllung und Google Direct Answers

Conversational und gradlinige Unterhaltungen per Bildschirm sind kein Voice!

Sprache ist mehr ein Graph mit vielen Querverbindungen als ein Baum. Niemand schreibt wie er spricht, daher lassen sich Chatbots auch nicht mit Sprachassistenten gleichsetzen oder eben mal so mitabhandeln. Sprache ist chaotisch aber auch hochemotional, motivierend und hochgradig persönlich und vor allem direkt im Ohr den Empfängers. Also eigentlich genau das, was das Marketing sich wünscht. Content-Marketing in einem Dialogmodell ist unabdingbar um den Kanal der Digitalen Sprachassistenten für sich einzunehmen. Ein Fakt den aktuell nur sehr wenige verstehen oder gar bedienen können. Da hilft es auch nicht wenn die Redaktionen falsch voneinander abschreiben um die Welle mitzureiten oder man aus der Webseite einen Skill erstellen lässt. Das Ergebnis wäre/ist da nur eine weitere von vielen schlechten Sprachanwendungen die Nutzer und Anbieter gleichermaßen frustrieren.

SEO ist für das Online-Marketing eines des wichtigsten Arbeitsfelder, doch genau an diesem Bein sägt der digitale Sprachassistent, da die meisten Skills/Action (=Funktionen der Sprachassistenten) garkeine Suchmaschine mehr nutzen, sondern eigene Ressourcen.

Robert C. Mendez, Speaker für Digitale Sprachassistenz auf der CMCX 2017, webinale 2018, Online b2b conference 2018 u.v.m

Die Eigenschaften von Sprache müssen verstanden werden um zu sehen das dem Nutzer vom Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant keine Auswahl mehr geliefert wird wenn die Ausgabe nur „Voice“ ist, sondern nur noch ein einziges, möglichst optimales Ergebnis, den „Punkt der Erfüllung“, den die Voice First-Pioniere Internet of Voice schon lange behandelt und z.B auch der CMCX 2017 zugetragen haben. Genau dies zeichnet sich in den Entwicklungen der letzten Zeit bei den großen Suchmaschinen immer stärker ab.

Da ein Sprachassistent in erste Linie ein „Assitent“ ist, wird es an vielen Punkten so sein das die Ergebnisse selbst, nicht mal mehr bis zum Nutzer druchdringen, da die Maschine sie auswertet und erfüllt. z.B den automatischen Kauf eines ständig gebrauchten Produktes. Dies bedeutet schlicht, das die Suchmaschine dann nicht mehr den Nutzer zufriedenstellen muss, sondern den digitalen Assistenten. Und nein, der Bildschirm wird defitniv nicht sterben, da der Mensch nunmal auch Augen hat, die er behalten und einsetzen will und weil Sprache nun mal eben nicht für alle Anwendungsfälle effizient ist, aber für viele! Es ist also nicht die Frage OB ein Sprache in der Kommunikation mit der Maschine eingesetzt wird, sondern nur „bis zu welchem Grad“. Kapitän Picard ist da mit seinem fliegenden Schrotthaufen Entprise das entsprechende beste Beispiel.

Dann kommen auch noch solche Aussagen daher: “About 30% of searches will be done without a screen by 2020.” (Quelle: Mediapos). Wobei da bereits eher von 50% gesprochen wird.

Noch sind die Folgen und Eigenschaften der Sprachassistenten im Markt zu unerforscht/dynamisch um sagen zu können wie der Hase überall laufen könnte. Es braucht noch viel Diskussion. Die Voice-Provider selbst rätseln noch an ihren Diensten und die Schreiberlinge der technischen Dokumentationen können mit den Änderungen der Entwicklung kaum Schritt halten. Sicher ist jedoch, das wie man früher ein Schild an der Tür, ein Eintrag im Branchenbuch, eine Zeitungsanzeige und dann auch eine Webseite und evtl. App brauchte, nun auch den Kanal der Ditgitalen Sprachassistenten bedienen sollte. Eine Entwicklung die defitniv unumkehrbar ist und von den größten der Großen mit massiven Einsatz und Marktdruck angeschoben ist. Bis 2021 wird geschätzt das rund 2 Mrd. Menschen weltweit Sprachassistenten einsetzen. Also!? 😉