Datenerfassungshilfe für Alexa-Entwickler von Internet of Voice

Schon lange nutzten wir ein Formular um bei Projektideen oder Aufträgen die Informationen des Kunden oder unsere eigenen Ideen besser erfassen zu können. Dies Dokument haben wir nun etwas Populärtauglicher gemacht und stellen es der Alexa-Entwicklergemeinde gerne zur Verfügung!

Hier habt ihrs: Internet_of_Voice-Alexa_Skill_Inhaltsdatenserfassung_v1.pdf

Trefft andere Alexa-Gleichgesinnte hier: https://www.facebook.com/groups/alexadeveloper/

Oder doch eher zu Google Assistant? Dann hier: https://www.facebook.com/groups/googleassistantdeveloper/

Onlinemeeting: Digitale Sprachassistenten und die Datenschutz-Grundverordnung / DSGVO am 11.04.18 um 14 Uhr

Die Datenschutz-Grundverordnung (=DSGVO) gespenstert grade durch das Internet und beschäftigt mit großen Augen und Ohren alle Unternehmen, Entwickler und vor allem Juristen die im Internet irgendwie tätig sind. Auch Digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa oder Google Assistant verarbeiten Daten, schliesslich ist der entstehende Aufwand und eine mögliche Abmahnungsgefahr nicht unerheblich. Der Aufklärungsbedarf ist also sehr hoch, da die DSGVO auch noch etliche Fragen offen lässt und an vielen Stellen unklar ist.

Entsprechend braucht es hier nochmal einen differenzierten Blick auf die Datenverarbeitung digitaler Sprachassistenten. Zu diesem Zweck wird es am 11.4.18 ab 14 Uhr eine Onlinekonferenz geben an dem jeder Interessierte teilnehmen kann.

Die Internetadresse zur Teilnahme wird einen Tag vor dem Termin per EMail an alle Teilnehmer versendet die sich im entsprechenden Newsletter auf dieser Seite eingetragen haben.

 Für möglichst wenig Störgeschräusche bitte mit Kopfhörern teilnehmen!

Ausschweifende Diskussionen dazu findet ihr auch in unserer Datenschutz-Grundverordnung (=DSGVO)

Digitale User Experience UX – Der aktuelle Stand ist veraltet

Viele, viele, viele, viele Jahre Arbeit, Investitionen, Hirnzellen, Tränen und Tests sind in die Designs aller nur erdenklich Nutzerschnittstellen zur Maschine geflossen. Quasi keine davon basiert dabei auf Natürlichkeit bzw. Menschlichkeit. Nun findet in der Evolution der digitalen Medien, ein Fortschritt in Form eines Rückschrittes statt. Aus unnatürlichen und angelernten Ein- Ausgabemedien wie Tastaur, Maus oder Touchscreen, wird über Sprachassistenten nun eine natürliche, fast berrierefreie Schnittstelle: Die Stimme!

Dies hat zur Folge das all über die Jahre für den Bildschirm entwickelten Designs und Designstrategien nun nicht mehr greifen bzw. das sie versagen und neu/anders entwickelt werden müssen. Ein Umstand den natürlich eine ganze Branche nur sehr ungerne hört. Es ist jedoch der nächste logische Schritt den große führende Digitalkonzerne unumkehrbar antreiben. Ebenso ist es aber auch das nächste große Ding, nachdem besonders die Digitalbranche, mit täglichem Bullshitbingo mit Hochdruck sucht.

Barrierefreiheit

Die auffälligste Änderung in der User Experience, vom Bildschirm zur Sprache, in der maschinellen Kommunikation, ist natürlich die quasi barrierefreie Nutzung. Die Sprache ist bei den aktuell existenten Maschinenschnittstellen, die wohl natürlichste und damit für den Nutzer auch attraktivste. Was wohl auch, neben anderen Gründen, die aktuell hohe Nachfrage an entsprechenden Produkten wie Amazon Alexa und Google Home mehr als erklärt.

Der persönliche Assistent

In erste Linie sind digitale Sprachassistenten… „Assistenten“. Die Aufgabe eines Assistenten ist es, seinen Nutzer möglichst gut zu kennen und ihm so viele Aufgaben wie möglich abzunehmen. Je nach Anwendungsfall, sogar vom Nutzer völlig unbemerkt. Dies umfasst auch die Tatsache, das der Assistent dem Nutzer Entscheidungen abnimmt bzw. dem Nutzer garnicht mehr die Wahl lässt. Nicht nur weil man komplexe Inhalte überhauptnicht effizient per Sprache an den Nutzer kommunizieren kann (Punkt der Erfüllung), sondern weil der Assistent so „smart“ ist, das er dem Nutzer die Wahl anhand der personalisierten Daten schlicht einfach abnimmt. Der Umkehrschluss ist, der Nutzer kriegt keine „Auswahl“ mehr zu Gesicht, je nach Anwendungsfall sogar nicht mal mehr das Ergebnis ansich.

Suchmaschinen und SEO

Wenn der Assistent dem Nutzer keine Wahl mehr lässt, oder die Sprachschnisttstelle eh nur noch ein Ergebnis an den Nutzer ausgibt, braucht es auch keine Auswahlliste bzw. keine Seite 1 in den Suchmaschinen und auch ein Platz 1 auf Seite 1 der Suchmaschine. Die letzten Änderungen die Google  ausgeführt hat, führt genau diese Gedanken aus.

Siehe…

Die größte Masse der Amazon Alexa Skills oder Google Assistent Actions „nutzen keine Suchmaschine“. Also!? 😉 Wird Zeit sich mit dem Thema zu befassen, oder? Erste Aproximationen schätzen eine bildschirmlose Nutzung von „Voice Search“ bis 2020 zwischen 30 und 50% ein. Alle anderen Anwendungsfälle (welche mehr als die Suche sind), noch garnicht mit eingerechnet.