Neue Google Richtlinien zu Q&A Markups und der Punkt der Erfüllung

Es ist manchmal schon ein wenig beängstigend wir sehr Internet of Voice aus Köln mit seinen frühen Annahmen (2016) zur Entwicklung der digitalen Sprachassistenten und auch der damit verbundenen Entwicklung von Voice Search richtig liegt. #weristderbabo?

Als weitere Entwicklung kommt nun dazu das Google seine Richtlinien für die Gestaltung von Fragen und Antwort (Q&A Pages/Markups) erneuert und genauer gemacht hat. Dies ist auch ein mehr als logischer Schritt, letzendlich sind Fragen und Antworten ein wichtiger Bestandteil der Inhalte die über digitale Sprachassistenten immer schneller und in immer größerem Umfang an den Nutzer transportiert werden.

Entsprechend spitzt Google nicht nur die Suchergebnisse bis hin zur Position Null an, sondern qualifiziert auch die Inhalte selbst über feinere Richtlinien, so das die Antworten eine immer größere Qualität zum Nutzer hin haben. In einen natürlichen Dialog passen nunmal keine langen Listen und der Nutzer selbst wünscht letztendlich auch nur wenige kurze (Snacks) bis hin zu nur einem einzigen Ergebnis (Punkt der Erfüllung), dies aber mit höchst möglicher Qualität.

Die eine einzige bestmögliche Antwort an den Nutzer = Der Punkt der Erfüllung, gewinnt damit also weiter an Qualität und vor allem Relevanz, da die Menschen über Sprachassistenten immer mehr „natürlich“ sprechen.

Da auch die aktuellen Google Richtlinien von Anfang 2017 für sprechbare Inhalte ebenfalls noch viel zu kurz gefasst sind, ist zu erwarten das auch die in nächster Zeit nochmal eine größere Aufarbeitung erhalten. Wir sind expremst gespannt. Vor allem wann dann wirklich mal ein paar Rankingfaktoren für sprechbare Inhalte sich wirklich auswirken. Ein erster möglicher Bot ist mit „user-speakr“ ist ja bereits aufgetaucht.

IoV Online Fragerunde – Smart Voice Marketing

Es wird mal wieder Zeit!

Nach vielen Vorträgen, Panels, Workshops, Projekten und Beratungen, wollen wir auch mal wieder ein kostenloses Webinar für alle Macher im Marketing anbieten die auch das Smart Voice Segment erobern wollen.

Derweil haben sich viele Erfahrungen und Fakten angesammelt um Marketing auch über Smart Voice / digitale Sprachassistenten effizient  möglich zu machen, so das diese junge Disziplin anfängt aus den Kinderschuhen herauszuwachen und Marken sowohl die teildisruptiven Wirkungen von Smart Voice verstehen, als auch die möglichen Veredelungen und Chancen. Damit ist der Weg nun auch frei für Smart Voice und Intent Marketing sich seinen Teil des Marktes zu erobern.

Das alles ohne Dünnbrettbohrerei und angefüllt mit echten Fakten und vor allem gänzlich ohne hätte, wäre, könnte… Also, Lust?

Die Internetadresse zur Teilnahme an dieser Onlineveranstaltung wird über unseren Newsletter 1 Tag vor dem Termin bekanntgegeben!

Online-Event: Smart Voice Panel – Marketing, am 27 Februar 2019

Die erste Folge unserer neuen Serie „Smart Voice Panel“ hat nicht nur allen Beteiligten Spaß gemacht, sondern anscheinend auch den Zuschauern. So erhalten wir jedenfalls sehr viel Zuspruch in unser Postfach.

So werden wir die Serie bis auf Weiteres, mit einer monatlichen Folge weiterführen und natürlich die Themen verfeinern und abwechseln. Dabei sind vor allem viele verschiedene Sichtweisen außerhalb unserer eigenen Filterblase wichtig. 

Um wirklich möglichst tiefe Einblicke zu erhalten, wird es kein Namedropping geben. Motivation und know how ist wichtiger, auch wenn das eine das andere ja nicht zwingend ausschliesst.

Grundsätzlich richtet sich die Serie an Unternehmen die in Sachen Smart Voice etwas bewegen/umsetzen möchten, aber natürlich auch an interessierte Nutzer der Systeme.

Die nächste Aufzeichnung zum Thema „Marketing“ findet am 27.2.19 ab 15 Uhr auf statt. Die Internetadresse zu der Aufzeichnung wird über unseren Newsletter bekanntgegeben.

Wir freuen uns in dieser Folge über die Teilnehmer:

  • Mirko Lange – Scompler GmbH
  • Daniel Mittendorf – mittendorf.net
  • Rainer Henze – laut.ag
  • Alexander Köhn – Nuuk GmbH
  • Robert C. Mendez – Internet of Voice (Moderation)

Interessierte können vor der Konferenz Fragen an die Redaktion senden, die dann eventuell in der Konferenz besprochen werden können. Bitte sendet eure Fragen an: expertentalk@internet-of-voice.de

Bis bald…

Der digitale Sprachassistent, der Kurator mit Handlungsdruck sorgt für feuchte Träume im Marketing!

Jeder möchte möglichst gute Konvertierungen (Vom Lead zum Kunden)! Im Falle des Marketings ist dieser feuchte Traum jedoch oft eher trocken, da alleine z.B die Streuverluste jedes Träumchen gerne schnell verpuffen lassen. So bleiben die Konvertierungsraten gerne mal im einstelligen Prozentbereich oder gar darunter. Besonders ohne große Budgets die mit dem Holzhammer agieren können, ist Marketing damit ein rutschiges Pflaster auf dem man mit Umsicht und Intelligenz agieren muss, insofern man mehr können will als nur Budgets verbrennen.

Da kam dann mal der Chatbot des Weges und zeigte das durch einen „persönlicheren, aber auch schmaleren Kanal“ zum Nutzer, man die Konvertierung merklich verbessen konnte. Dennoch sind Chatbots bis heute nicht wirklich ein Massenphänomen welchen die Nutzer oft und gerne einsetzen. Bessere Konvertierung durch Personalisierung ist damit also definitiv nichts Neues. Es stellt sich jedoch die Frage was man noch besser machen könnte um die Konvertierung noch weiter zu verbessern. Nunja, dem Weg des Chatbots folgend, wäre die Idee „noch persönlicher“ und „noch schmaler“ zu werden. Und genau da kommt der Voice Bot beziehungsweise der digitale Sprachassistent ins Spiel.

Obwohl der Chatbot auf dem Bildschirm basiert, so schränkt er die Kommunikationsmöglichkeiten mit dem Nutzer ein, macht den Kanal schmaler. Man kriegt also in einen Bildschirmdialog nicht wirklich so viele Informationen unter wie z.B auf einer Internetseite. Dies mag im ersten Ansatz als eher schlecht bewertet werden, ist aber im Grunde ein Qualitätsgewinn für den Nutzer und auch den Anbieter, da die Masse der Informationen auf „am ehesten passende“ Informationen hin optimiert werden müssen um über den Chatbot transportiert werden zu können. Man ist also näher an der Absicht des Kunden und das Unternehmen näher am Konvertierungspunkt. Der Chatbot wird somit zum Kurator, Qualitätsfilter und Gatekeeper. Das scheint der Nutzer dankend anzunehmen was dann in besseren Konvertierungen resultiert. Ergo: Der Nutzer will gar nicht die Masse an Informationen, sondern eine qualitative eingegrenzte Auswahl die seiner Absicht am ehesten entsprechen! Wobei das natürlich nicht das Problem der Nutzungshäufigkeit löst.

Der digitale Sprachassistent treibt nun durch „Inhalte in gesprochenen natürlichen Dialogen“ die Kanalverengung noch weiter auf die Spitze und lässt für eine flüssige Kommunikation mit dem Nutzer, gar nur noch Platz für ein einziges Ergebnis, dem „Punkt der Erfüllung“. Also das eine einzige Ergebnis welches am besten zur Absicht (Intent) des Nutzers und damit in einen natürlich gesprochenen Dialog passt. Und ja, wir landen an dieser Stelle dann bei einem Arm des Content-Marketings in dem das Marketing nicht nur mehr wissen muss wer der Nutzer ist, sondern auch was er will; was seine Absicht ist, dem Intent Marketing. Der hohe Grad an Personalisierung und damit an Ergebnisqualität im Zusammenspiel mit der vertrauenerweckenden natürlichen Sprache und dem aus einem natürlichen Dialog heraus entstehenden Handlungsdruck, ergeben Konvertierungen die für feuchte Träume ausreichend sind. Schaut man sich die Steigerungsraten der Nutzung von digitalen Sprachassistenten an, so löst der digitale Sprachassistent anscheinend auch das Problem der Nutzungshäufigkeit.

Es ist ein himmelweiter Unterschied ob der Nutzer auf dem Bildschirm etwas eingeben „kann“, oder ob eine Stimme eine Antwort von ihm erwartet und er antworten „muss“. Ein jeder kann diesen Umstand an sich selbst beobachten. Die Whatsapp auf dem Smartphone wird gerne oder auch mal später beantwortet. Dies würde einem z.B während eines Gesprächs am Telefon oder per Videokonferenz niemals einfallen. Ebenso wie der Mensch unterbewusst dazu genötigt ist die Lücken in einer Liste ausfüllen zu müssen.

Auch dies alles ist nichts Neues, auch wenn das aktuell entstehende Smart Voice Segment an Unternehmen dies grade neu zu entdecken glaubt, genau wie die eigentlich schon viele Jahre alte Verwendung von Sprache in Autos. Hmtja…

Letztendlich zeigen erste Untersuchungen dass mögliche Konvertierungen über die persönlichen virtuellen Assistenten die sprechen können wie z.B Alexa, Google oder Siri recht hoch ausfallen, auch wenn der digitale Sprachassistenz in seiner Nutzung noch längst nicht im Markt angekommen ist. Es gibt Zahlen die von einer Konvertierung zwischen 50 und 85% sprechen, wobei viele verkaufte smarte Lautsprecher wie der Amazon Echo, halt noch lange keinen Hype in der Verwendung der Sprachassistenzsysteme sind und sich in seiner persönlichen Filterblase etwas einzureden hilft da auch nicht weiter.

Die noch eher geringe Nutzung der Systeme liegt z.B unter anderem in der noch aktuellen Dummheit der Sprachassistenten. Die Systeme können zwar immer „mehr“, aber kaum etwas davon wirklich „besser“. Auf einen wirklich intelligenten Sprachassistenten wird die Welt also doch noch ein Weilchen warten müssen. Ebenso aber natürlich auch an dieser aktuell ja noch sehr jungen Disziplin, in der es einfach wissenschaftlich wie technisch noch sehr viel zu entwickeln gilt. Vor allem gilt es die richtigen Anwendungsfälle zu entwickeln und dabei die richtigen Sattelpunkte zu finden in der die Stimme sehr gut und eben auch gar nicht mehr als Kommunikationsmedium funktioniert. Die Antwort auf den schleichenden Erfolg von digitalen Sprachassistenten heißt definitiv Intelligenz und Multimodalität. Dabei sind digitale Sprachassistenten weder die „nächste große Disruption“, noch „the Future“. Im Gegenteil, sie wirken sich nur auf wenige Bereiche wirklich hart disruptiv aus, wie z.B bei den Eingabemedien oder dem Content. Ebenso sind digitale Sprachassistent „jetzt“ ein Thema und nicht erst morgen, denn morgen werden sie fast unbemerkt bereits selbstverständlich sein. Wenn auch nicht in der Form als das man über Politik mit ihnen diskutieren könnte.

Smart Voice wird seinen Platz überall finden und hat seinen Platz schon jetzt in vielen Bereichen gefunden. Aktuell liegt der Hauptschwerpunkt aufgrund der grandiosen Umsatzmöglichkeiten durch smarte Gadgets bei der Smart Voice-Killeranwendung „Smart Home“, auch weil hier eine sehr große Intelligenz in der Sprache noch nicht wirklich gefordert ist.

Effektiv muss das Marketing die Reise des Kunden (Customer Journey) durch die Inhalte und Medien um den Kanal und die Möglichkeiten „Smart Voice“ erweitern, denn eine eigene Mediaplattform ist Smart Voice ebenfalls nicht. Digitale Sprachassistenten erweitern und verbessern andere Kanäle und Mediaplattformen und das teilweise ganz massiv. So das auch das Marketing durchaus mal wieder feuchte Träume haben darf, ohne dabei im mit warmer Luft gefüllten Raum schweben zu müssen. Gute Konvertierung ist also eher durch Qualität und weniger durch Quantität machbar, ein Fakt der vielen Agenturen eher schwer zu akzeptieren und umzusetzen fallen dürfte. Wer jedoch seine Inhalte und Prozesse jetzt „versprachlicht“, hat gute Chancen auch „der Punkt der Erfüllung“ im „Intent Marketing“ zu sein und damit seiner Konkurrenz ein Schnippchen zu schlagen. Oder!?

Internet of Voice mit Roadshow zu digitalen Sprachassistenten in der Touristik

Nein, eben nicht der nächste mittelmäßige Alexa-Skill, sondern echte Mehrwerte für Unternehmen und Marken. Internet of Voice geht mit der Touristiklounge im Mai 2019 auf große Roadshow. Mehr dazu erfahrt ihr hier: https://www.xing.com/events/touristik-seminar-2019-5-stadten-2041283

Wir freuen uns auf Dich!

Smart Voice 201x und der Blick in die Gaskugel

Gaskugel? Ja, weil halt auch warme Luft dabei ist *Zwinkersmilie*

Ist die erste Euphorie für digitale Sprachassistenten vorbei? Ein klares; Jain!

Das Kind „digitaler Sprachassistent“ hat noch immer nicht Laufen gelernt. Erst recht nicht in deutschen Landen. Die Spannung und Innovationsfreude an Smart Voice, wird noch einige Zeit anhalten. Bevor die Systeme und vor allem die Branche erwachsen werden, werden noch ein paar Jahre vergehen.

Noch immer sind die meisten Anwendungen für Alexa, Siri oder Google Assistant zugegebenermaßen …. noch immer echt Schlecht. Doch zum Glück finden sich inzwischen Entwickler, die auch schon erste anspruchsvollere Anwendungsfälle umsetzen konnten. Nein, das abspielen von Geräuschen gehört defintiv nicht dazu, auch wenn ein jeder Entwickler derartiges natürlich auch im Portfolio hat und in der Regel das Erstlingswerk war. Letztendlich kann auch nur umgesetzt werden was die Systeme „stabil“ hergeben und genau da hat z.B Alexa dieses Jahr zu Weihnachten auch wieder gepatzt. Nunja, Weihnachten kommt ja halt auch immer so plötzlich!?

Wie dem auch sei, 2018 war in jeden Fall spannend. Sowohl für die gesamte Branche, als auch für unser Projekt: Internet of Voice. Auch dieses Jahr sind wir unserer Schnittstelle (Smart Voice Assistant Enabler), wieder ein Stück näher gekommen, so das wir 2019 mit frischem Wind in den Lauschlappen weiterentwickeln können.

Das wirklich spannende jedoch, waren die vielen neuen Gesichter die wir in den Unternehmen, aber auch bei unseren Vorträgen kennenlernen durften. Entsprechend haben wir für 2019 ein paar spannende Themen auf der Uhr.

Einige Unternehmen etablieren sich momentan als hochwertige Agenturen zur Programmierung von Skills, andere hinterlassen aber auch verbranntes Land nachdem das große Budget für den 1-Sterne Skill verraucht ist. Im Grunde so, wie es im Internetbusiness schon immer war. Auch hier wird die Zeit ihr Werk tun und die Spreu vom Weizen trennen. Zeitgleich manifestieren sich immer mehr gültige Fakten und Regeln für alle Teilnehmer der Branche, wie zum Beispiel das Intent-Marketing.

Trotzdem des hohen Pressedrucks, verschlafen/verwarten besonders deutsche Unternehmen die Entwicklungen die Alexa und Co. auf Basis natürlich gesprochener Sprache angestossen haben mal wieder. Der Markt hängt noch immer über ein Jahr hinter dem amerikanischen / asiatischen Markt zurück und das wird wohl auch weiter so bleiben. Schade, wo doch ausgerechnet Deutschland nun auch KI Weltmeister werden soll!? Ernsthaft!?

Wer viel redet, hat nichts zu sagen… Stimmt schon, doch gibt es in deutschen Landen trotzdem ein paar wenige Smart Voice Prediger, die den Unternehmen trotzdem sehr viel mitzuteilen haben (Einer davon sind wir: Grins!). Auf immer zahlreicher werdenden Konferenzen und Vorträgen ist dies der Fall, auch wenn Smart Voice, noch ungern auf die große Bühne gelassen wird. In erste Linie weil der Platzhirsch SEO sich es dort nunmal auch mit einem schweren Sessel breit gemacht hat und es unbequem ist sich dann mal zu erheben. Jedoch wird auch hier demnächst eine Bewegung nötig. Die ersten disruptiven Auswirkungen der Smart Voice Entwicklung en dürften  nun langsam in den Markt durchschlagen. Es muss also doch erst mal wieder wehtun… Tja!

Auch wenn die Systeme selbst noch nicht wirklich intelligenter geworden sind als zu ihrem Start, so können sie jedoch viele Dinge mehr und werden alleine dadurch immer nützlicher.  Dem Gartner-Produktzyklus folgend, dürfte 2019 ein Tal der Tränen für alle Smart Voicler werden, jedoch reinigt es wie bereits erwähnt auch den Markt von warmer Luft und es bleibt mehr Qualität und Substanz, so das digitale Sprachassistenten dann immer mehr in die Köpfe und Räume der Menschen einziehen werden und dann auch endlich wirklichg gut in viel mehr Anwedungsfällen funktionieren.

 

Online-Event: Smart Voice Expertenrunde am 23.1.2019

2018 is wech.. und war ein Jahr in dem viel passiert ist. Vor allem hat sich die entstehende Smart Voice Branche ein wenig professionalisiert und auch relativiert. Auch wenn digitale Sprachassistenten nachwievor ein in den Medien heiß gekochtes Thema sind, so hat sich doch gezeigt das weder Nutzer noch Unternehmen beim Thema Smart Voice wirklich angekommen sind und es noch viel zu tun gibt für die Macher der smarten Assistenten die Sprechen können.

Jedenfalls gibt es inzwischen in Deutschland Menschen und Unternehmen die sich dieser und vieler anderer Dinge in Sachen Smart Voice / Digitale Sprachassistenten bewusst sind und damit aktuell die einflussreichsten Macher im deutschsprachigen Raum sind. Einge davon finden sich nun zu einer Online-Konferenz zusammen und sprechen ein wenig über das was war und das was kommen muss. Lasst euch überraschen 🙂

Die Online-Konferenz findet am 23.1.19 ab 15 Uhr auf Skype statt und wird aufgezeichnet. Die Internetadresse zu der Aufzeichnung wird nach der Konferenz hier auf dieser Seite bekanntgegeben.

Interessierte können vor der Konferenz Fragen an die Experten senden, die dann eventuell in der Konferenz besprochen werden. Bitte sendet eure Fragen an: expertentalk@internet-of-voice.de

Bis bald…

Digitale Sprachassistenten in der Touristik – Roadshow 2019

Digitale Sprachassistenten machen vor keinem Marktsegment halt, auch oder erst recht nicht vor der Touristik! Dessen ist sich die Touristikbranche sehr bewusst und hat sich ja auch schon in der Vergangenheit an viele Themen bereits herangetraut während andere Branchen noch mit Schlafen oder Ignorieren beschäftigt waren.

So wird Internet of Voice im Mai 2019, in Kooperation mit dem wichtigsten Touristik Informations-Hub im deutschsprachigen Territorium, Teil einer Roadshow sein in der auch digitale Sprachassistenten und Intent Marketing ihren Platz haben.

Geplant sind die Städte Köln, Hamburg, Frankfurt, München, Hamburg. Näheres gibt es über unsere Kanäle sobald alle Termine gefixt sind. Wir freuen uns darauf der Touristik den persönlichen virtuellen Assistenten nahebringen zu dürfen und viele neue Nasen kennenzulernen!

Bald mehr auf diesen Kanälen….

VUI Entwicklung zum Sattelpunkt

Die Entwicklung einer auf der Stimme basierenden Nutzerschnittstelle (Voice User Interface (=VUI) Design), ist keine so einfache Sache wie es gerne kommuniziert wird. In erster Linie weil die Menschen die Sprache aus dem Bauch heraus nutzen und damit (leider allzu oft), ohne darüber nachzudenken.

Ein Linguist hat da einen besseren Blick auf das was die Menschen so tonal von sich geben. Doch auch ein Linguist hat deswegen nicht zwingend den ultimativen Durchblick in der Gestaltung von Sprachschnittstellen zur Maschine. Dazu braucht es noch mehr!

Ebenso sind wir nun seit Dekaden den Bildschirm gewohnt. Sich da auf das Design einer Darstellung und Navigation per Stimme umzustellen, ist ebenso keine einfache Sache und wird aktuell nur von einer Handvoll Menschen verstanden. So sind die aktuell verfügbaren Anwendungen für Sprachassistenten neben den Einschränkungen der Systeme selbst, auch oft durch eine unzureichende Gestaltung noch weiter in ihrer Anwendbarkeit für den Nutzer eingeschränkt. Dies passiert in erster Linie weil versucht wird den einfachstes Weg zu nehmen und die Inhalte des Mediums Bildschirm einfach in den Sprachassistenten gequetscht wird, oder weil der Anwendungsfall mit Gewalt auf „Voice only“ gepresst wird. Dabei heisst die nötige Sichtweise und Richtlinie zur Gestaltung von Sprachschnittstellen „Voice First“ und eben nicht „Voice only“.
So gilt es in einem zu gestaltenden Prozess oder Anwendungsfall vor allem primär herauszufinden wo der Sattelpunkt erreicht ist, an der eine Bedienung per Sprache nicht mehr effizient ist und eventuell z.B ein Medienbruch her muss um die Informationen wieder effizient und vor allem „natürlich/menschlich“ transportieren zu können.

Als gutes Beispiel lässt sich dafür z.B ein Spiel in Form eines Quiz nutzen. Insofern der Sprachassistent der Moderator und damit Fragensteller ist, ist alleine schon aus dem Zwang einer effizienten Dialoggestaltung heraus vorhanden, das es nicht mehr als maximal 3 mögliche Antworten auf die Frage zur Auswahl geben darf. Sollten mehr als 3 abgefragt werden, muss ein weiteres Medium her, wie z.B ein Bildschirm damit der Mensch die Komplexität gut erfassen kann.

Ein weiteres Kriterium wäre die Form der vom Nutzer zu machenden Antworten. Für den Menschen ist es wesentlich natürlicher die eigentlich Antwort zu geben, als eine damit verbundene Variable wie z.B „Antwort A“, „Antwort B“, „Antwort C“. Das heißt ein Mensch würde Frage (=Antwort A) „Wie heisst Frau Merkel mit Vornamen“, eher mit „Angela“ antworten, als mit „A“ oder „Antwort A“. Entsprechend sollte der Sprachassistent dem Nutzer die Möglichkeiten geben mit „beiden“ Antwortmöglichkeiten zu antworten. So das der Nutzer entweder mit „A“ oder eben mit „Angela“ antworten kann. Ebenso mit den entsprechenden Variantenantworten wie z.B „Antwort A mit Angela“ oder auch „Die Antwort ist A, Angela“ und so weiter.

Sprache ist äußerst sensibel, daher ist das Ohr auch extremst schnell gelangweilt wenn so ein Spiel/Quiz dann auch immer nach dem gleichen Muster abläuft. Ein reines Frage/Antwort Quiz, dürfte entsprechend keine große Anhängerschaft finden bzw. schnell langweilig werden. Daher sollte neben einer unterhaltsamen Sprache, auch eine ausreichend große Variation im Spielemuster vorhanden sein.

Derweil gibt es einige Quizspiele die rein über die Stimme funktionieren. Auch wenn diese Spiele schon gut im Rahmen der Voice First Devise gestaltet sind, so merkt man schnell dass sie dennoch extremst schnell langweilig werden. Da hilft es auch wenig wenn die Spieler gegeneinander antreten. Der Grund dafür liegt dann schlicht in der fehlenden Variation in der Kommunikation. Sprich, der Moderator (=Sprachassistent) bringt nicht ausreichend Variation in der Sprache mit.

Königsklasse der digitalen Sprachassistenz: Google Duplex in den USA – Geil und Bescheuert zugleich!

Google Duplex nährt sich der Königsklasse der digitalen Sprachassistenz; dem führen von natürlichen Dialogen mit der Maschine.

Diese Funktion soll es möglich machen das der persönliche virtuelle Assistent z.B Google Assistant, einen Telefonanruf für seinen Nutzer erledigt. Hört sich spooky an oder? Solange der Mensch da nicht drann gewöhnt ist, ist es das wohl auch.

Eine solche Funktion macht durchaus Sinn, zumindest solange wie eine solche Funktion auch wirklich eine entsprechende Hilfe darstellt. Man sehe sich das folgende Video an…

Und? Eigentlich geil oder? Denkt man jedoch im zweiten Schritt darüber nach, wird man feststellen das zumindest dieser Anwendungsfall eigentlich auch beknackt ist und sogar ein wenig mehr Aufwand für den Nutzer bedeutet als die Reservierung einfach mal grade selbst vorzunehmen.

Sinn ergibt sich erst dann wieder, wenn der Anruf vom Restaurant nicht sofort angenommen wird, weil z.B die Leitung besetzt ständig besetzt ist. Dann wird Google Duplex wirklich zu einer Resverierungshilfe, weil der Nutzer nicht ständig dort immer wieder anrufen muss, sondern Google Duplex das übernimmt.

Anderseits… Wozu braucht es in einer vernetzten Welt für eine Reservierung übehaupt noch eine Telefon? Klar, immer dann wenn das z.B im Falle einer Reservierung das Restaurant keinen anderen Weg für die Reservierung anbietet. Dabei wäre es doch einfacher, schneller, direkter, wenn das Restaurant einfache eine Online-Schnittstelle anbieten würde über die Google Duplex oder welches Assistenzsystem auch immer, direkt die Reservierung klären könnte.

So fortschrittlich solche Dienste wie Google Duplex oder Sprachassistenten auch zu seinen scheinen, es ist eine Gradwanderung zwischen einer wirklichen Hilfe und totalem Unsinn. Geil und auch Gruselig anfühlen tut es sich in jedem Fall. Wir dürfen gespannt sein was da noch so kommt an tollen oder bescheuerten Ideen!