„Hey, Nutzer!“ – Aktive Ansprache besser gestalten

Es gibt Dinge, von denen lasse ich mich gerne wecken. Von der aufgehenden Morgensonne beispielsweise. Oder vom Geruch von frischem Kaffee.

Nicht so gerne werde ich von diesem Satz geweckt:
“BLUETOOTH-VERBINDUNG KONNTE NICHT HERGESTELLT WERDEN!”

Genau diesen Satz plärrte mein Amazon Echo in maximaler Lautstärke kürzlich nachts um halb 1 durch die Wohnung. Und das nicht nur ein mal, sondern mit etwa einer halben Minute Abstand immer wieder. Nachdem ich im Halbschlaf vergeblich versucht hatte, Alexa mit der Mobile-App zum Schweigen zu bringen musste ich am Ende doch aufstehen und den Netzstecker ziehen.

Weniger geduldige Zeitgenossen hätten den Echo möglicherweise direkt aus dem Fenster geworfen. Ich gebe zu, dass ich auch kurz darüber nachgedacht habe. Zum Glück bringe ich aber ein Interesse an Sprachassistenten mit (und habe eine tolerante Ehefrau).

Aus Fehlern lernen

Am nächsten Morgen nach einer Extra-Portion Koffein überlegte ich dann, was hier schief gelaufen ist – und was man daraus für die Entwicklung von Sprach-Anwendungen lernen kann.

Die technische Analyse ist in dem Fall nicht sonderlich schwierig: Ich hatte am Nachmittag zuvor meinen Echo mit einem Bluetooth-Transmitter verbunden. Ich wollte damit das Kabel-Gewirr meiner Musik-Anlage ein wenig übersichtlicher gestalten und den Echo zur Musik-Wiedergabe nutzen. Das klappte auch ganz gut – nur hatte ich den Bluetooth-Transmitter nach einigen Tests wieder vom Strom getrennt und damit anscheinend meinen Echo nachhaltig verwirrt.

Aktive Ansprache gestalten

Viel interessanter ist aber die Frage, was man daraus als Gestalter und Entwickler von Sprach-Anwendungen lernen kann.

Auf diesem Blog wurde schon einiges über die Gestaltung von Dialogen geschrieben. Das ist schon eine Fachdisziplin für sich und durchaus anspruchsvoll. In einem Fall wie diesem müssen wir noch einen weiteren Aspekt mit betrachten: Wann und wie darf mich ein Sprachassistent aktiv ansprechen?

Es gibt durchaus einige Situationen, in denen es Sinn macht, dass ein Sprachassistent nicht nur reagiert, sondern mich auch ohne direkte Aufforderung anspricht.

Beispiele:
– Ein Anruf kommt rein.
– Der Kuchen muss aus dem Ofen.
– Ich möchte an einen Termin erinnert werden.
– Eine Maschine droht zu überhitzen.

Sprache hat dabei den großen Vorteil, dass sie meine Aufmerksamkeit auch dann aktivieren kann, wenn ich gerade mit etwas anderem beschäftigt bin. Das kann in manchen Situationen genau richtig sein – aber manchmal eben auch total daneben.

Wenn ich also eine Sprach-Anwendungen entwickele, die eine aktive Ansprache des Nutzers vorsieht, dann sollte ich mir dabei einige Fragen stellen:
– Muss der Nutzer wirklich aktiv angesprochen werden?
– Wie dringend ist die Information, die der Nutzer bekommen soll? Was passiert, wenn er sie nicht sofort bekommt?
– Ist Sprache die beste Art, den Nutzer auf etwas hinzuweisen? Oder gibt es andere, weniger aufdringliche Wege? (z.B. eine SMS oder einen Kalender-Eintrag)
– Kann die Anwendungen prüfen, ob es gerade passt? (z.B. über die Uhrzeit oder über den Kalender)

Hätte der Designer der Bluetooth-Kopplungs-Funktion sich diese Fragen vorher gestellt, dann wäre mir (und bestimmt auch einigen anderen Alexa-Nutzern) ein nächtliches Erwachen vielleicht erspart geblieben.

Alexa Magazin – Die Erstausgabe

Durch den großen Erfolg des digitalen Sprachassistenten Alexa von Amazon, war es nur eine Frage der Zeit bis auch ein gedrucktes Magazin seinen Weg in den Markt (ab 21.11.18 verfügbar) und hin zum Nutzer finden würde. Dies ist nun der Fall, das Alexa Magazin des CDA Verlags.

Das Magazin wendet sich an den Endanwender und greift alle Themen auf die sich im Einsatz von Alexa ergeben, so das die Systeme eine wertvolle Hilfe werden. Ob Anleitungen, Tipps & Tricks oder Fachartikel zu bestimmten Themen. Viele Fragen = viele Antworten.

Entsprechend spannend ist es für uns als Internet of Voice gleich bei der Erstausgabe mit dabei sein zu dürfen. Wir freuen uns auf mehr!

Datenerfassungshilfe für Alexa-Entwickler von Internet of Voice

Schon lange nutzten wir ein Formular um bei Projektideen oder Aufträgen die Informationen des Kunden oder unsere eigenen Ideen besser erfassen zu können. Dies Dokument haben wir nun etwas Populärtauglicher gemacht und stellen es der Alexa-Entwicklergemeinde gerne zur Verfügung!

Hier habt ihrs: Internet_of_Voice-Alexa_Skill_Inhaltsdatenserfassung_v1.pdf

Trefft andere Alexa-Gleichgesinnte hier: https://www.facebook.com/groups/alexadeveloper/

Oder doch eher zu Google Assistant? Dann hier: https://www.facebook.com/groups/googleassistantdeveloper/

Expertengruppe und Forum: Marketing für Digitale Sprachassistenten

DAS Forum für Marketing über Digitale Sprachassistenten, von Experten, für Experten und die, die es werden wollen: https://www.xing.com/communities/groups/marketing-fuer-digitale-sprachassistenten-im-internet-of-voice-4107-1104089

Fühlt euch eingeladen!!!

Digitale Sprachassistenten in der Unternehmenstrategie

Entweder noch sehr unbeachtet oder noch sehr unbeholfen, so stehen noch viele Unternehmen den Herausforderungen der digitalen Sprachassistenten gegenüber. In machen Fällen sogar auch noch dem Internet ansich. Verwunderlich ist das nicht, schliesslich ist das Internet, welche über digitale Sprachassistenten nun auch noch eine natürliche Kommunikationsschnittstelle erhält, derart komplex, das kein Mensch alleine es zu verstehen vermag.

So werden jegliche neuen, schnellen und vor allem kernkompetentzferne Entwicklungen, von den Unternehmen entweder gerne auf die lange Bank geschoben, oder ohne wirklich entwickelte Strategie und Ziel mal eben umgesetzt, in dem man z.B eine Agentur mit einer Idee mit einer Programmierung beauftragt.

Die Qualität der Ergebnisse und vor allem der Sinn und Zweck dieses Aufwands rufen dabei in der Regel erstmal Frust hevor und ernten dann oft Zurecht, wenig gute Wertungen beim Nutzer und damit auch beim Auftraggeber. Entsprechend steht dann die Frage nach dem Sinn möglicher  neuer Entwicklungen im Raum. Warum also nicht doch erstmal zurücklehnen und die Antwort auf die Frage finden, welchen Nutzen digitale Sprachassistenten für das Unternehmen wirklich haben!?

Die Ziele…

die ein Unternehmen sich setzt, bestimmen die Maßnahmen die ergriffen werden um sie zu erreichen. Warum also diesen Weg bei neuen Entwicklungen, wie es die digitalen Sprachenassistenten sind, nicht auch so aussteuern? Oder um es anders zu sagen, es ist ein MUSS die Nutzung von digitalen Sprachassistenten anhand von Zielen auszurichten, denn noch vor der eigentlich Programmierung von „Skills und Actions“ für digitale Sprachassistenten, steht das verstehen und entwicklen der entsprechenden Anwednungsfälle und der Sprache anhand der Ziele. Wird dies nicht gemacht, sind die Folgen entsprechend kaum zu nutzende Sprachanwendungen die dem Sinn eines Sprachassistenten eher wiedersprechen als es zu stützen. Der aktuelle Entwicklungsstand von Sprachanwendungen spricht dabei Bände.

Eine Entwicklung…

für Sprachassistenten im Unternehmensumfeld braucht eine gewisse Mechanik um wirklich Qualität und Nutzer zu erzeugen…

  1. Ziel: Welches Ziel soll mit dem Einsatz des Sprachassistenten erreicht werden? (=Strategie, Management, Marketing, Vertrieb)
  2. Anwendungsfälle: Welche Anwendungsfälle sind unter welchen Umständen nötig um die Ziele zu erreichen? Welches Wissen und welche Fähigkeiten braucht es? (=Prozessmanagement, Informatik)
  3. Dokumentation: Braucht es wirklich ein „Dialogmodell“ um die gesetzten Anwendungsfälle zu gestalten? Wenn ja, braucht es eine Entwicklung und Dokumentation des Dialogmodells als Grundlage für die Programmierung. (=Linguistik, Prozessmanagement, Informatik)
  4. Programmierung: Hat die ausführende Programmierung das know how Dialogmodelle umzusetzen? Besitzen die nötigen Schnittstellen die nötigen Funktionen? (=Programmierung). Aktuell gibt es nur eine handvoll Menschen die dieses know how haben. Bekannte Agenturen aus der Softwareentwicklung sind das nicht.

Es gibt aktuell keine etablierten Entwicklungsprozesse für digitale Sprachassistenten. Es werden dafür eher traditionelle Entwicklungsprozesse aus der Softwareentwicklung herangezogen, die jedoch den Eigenschaften von digitalen Sprachassistenten nur unvollständig Rechnung tragen. Das Hauptaugenmerk muss bei digitalen Sprachassistenten grundsätzlich auf der a.) „Assistenzfunktion“ die mit einer Sprachschnittstelle auf Basis b.) „natürlicher Sprache“ verknüpft ist liegen. Genau diese beiden Punkte werden jedoch aus Tradition eben nicht oder nur wenig miteinander in Verbindung gebracht oder entsprechend mitverwurstet.

Was es für Unternehmen braucht die digitale Sprachassistenten in ihre Strategie aufnehmen wollen, ist in erste Linie eine klare Zielsetzung. So wie jede andere Maßnahme auch einem Ziel unterliegt, muss auch der Sprachassistent einen Einsatzzweck erfüllen. Natürlich ist das finden dieser Ziele nicht so einfach, oder vielleicht doch? Grundsätzlich sind diese Ziele in der Regel nicht speziell auf Sprachassistenten ausgelegt, sondern eher übergeorndeter Natur. So könnte dies z.B der Erschliessung neuer Zielgruppen sein, das besetzen eines neues Marktsegments, die etablierung eines neues Produktes am Markt oder z.B auch die Verbesserung des Unternehmensimages.

Digitale Sprachassistenten für Unternehmen – Programmierung reicht nicht

Digitale Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant werden von den großen Technologiekonzernen massiv in den Markt gedrückt. Entsprechend geht für keinen Marktteilnehmer ein Weg an diesen Produkten/Diensten/Technologien vorbei.

„Digitale Sprachassistenten für Unternehmen – Programmierung reicht nicht“ weiterlesen

Webinar – Digitale Sprachassistenten für Unternehmen und Marken

Mit dem Erfolg der digitalen Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant sowie der entsprechenden Voice-First-Geräte wie Amazon Echo oder Google Home kommen zahlreiche neue Herausforderungen auf Unternehmen und Marken zu.

In diesem Webinar von Robert C. Mendez (Internet of Voice) wird versucht, den aktuellen Stand der Dinge zu betrachten, entsprechende Fragen aufzuwerfen und erste Ansätze zu liefern, wie digitale Sprachassistenten in und für Unternehmen und Marken einen Vorteil bringen können.

Der aktuelle Druck auf dem Markt und die ständige und vor allem rasante Erhöhung der Reichweite von bildschirmlosen Endgeräten und deren Nutzung machen es unabdingbar, sich mit diesem Thema so schnell wie möglich zu befassen.

Wann: 14.02.2018 um 15 Uhr

Wo: https://global.gotomeeting.com/join/910877437

Webinar – Marketing über Amazon Alexa und Google Assistant

Besonders das Marketing bekommt mit dem Erfolg der digitalen Sprachassistenten wie Amazon Alexa und Google Assistant sowie der entsprechenden Voice-First-Geräte wie Amazon Echo oder Google Home  eine Latte an neuen Herausforderungen serviert, die es zu meistern gilt.

In diesem Webinar von Robert C. Mendez (Internet of Voice) wird versucht, den aktuellen Stand der Dinge zu betrachten, entsprechende Fragen aufzuwerfen und erste Ansätze zu liefern, wie Marketing über diesen neuen Kanal möglich gemacht werden könnte.

Der aktuelle Druck auf dem Markt und die ständige und vor allem rasante Erhöhung der Reichweite von bildschirmlosen Endgeräten und deren Nutzung machen es für das Marketing unabdingbar, sich mit diesem Thema so schnell wie möglich zu befassen. Zu glauben, dass Chatbots da das aktuelle Ende der Entwicklung wären, ist eine große Fehlannahme. Wo kein Bildschirm, da kein Banner und wo keine Liste, da keine Auswahl!

Wann: 24.01.2018 um 15 Uhr

Wo: https://global.gotomeeting.com/join/926945109

Die Smartistenten – Das Fachnetzwerk für digitale Sprachassistenten, Smart Home und mehr…

Geballtes Know-how und zentrale Infos, nun zu finden über das Fachnetzwerk zu Smart Home, Smart Living, digitale Sprachassistenten und Künstliche Intelligenz: Die Smartistenten bzw. die-smartistenten.de.

Viel warme Luft gibt es derzeit zu sehen/lesen, wenn es um digitale Sprachassistenten wie Alexa oder Google Assistant geht. Die Sprachassistenten wollen diese Luft in Energie umwandeln und es dem Anwender, der Wirtschaft und Politik einfacher machen, die richtigen Ansprechpartner und Informationen zu finden.

Jeder kann kostenlos Mitglied werden, sofern er Lust hat, sein Wissen mit der Gemeinschaft zu teilen und an der Entwicklung dieser großen Themen mitzuwirken.