Smart Voice Marketing – Ein weiterer Schritt

Aktuell wird Smart Voice Marketing, eCommerce und Shopping, noch immer aus traditionellen Gesichtspunkten (z.B Audio) gesehen und die Eigenschaften der digitalen Sprachassistenten (Smart Voice/Voice First) finden kaum wirklich Anwendung (Intent Marketing). Stattdessen stützt sich besonders das Marketing auf Dinge die es nicht gibt, wie z.B Voice Search ;-).

Und doch gibt es bereits Ideen und Möglichkeiten welche die Eigenschaften von Stimme und Gehör über Alexa, Google Assistant und Siri e.t.c effektiv für das Marketing nutzen können.

So kommt Amazon nun daher und bietet die Möglichkeit an einzelnen „Utterances“ multimodal (Medienbruch / Ergänzende Medien) über den Sprachassistenten zu besetzen. Der Gedanke ist im Grunde, das z.B über den laufenden Fernseher, der Sprachassistent gesteuert wird und dieser dem Nutzer entsprechende Angebote macht (oder gar direkt bestellt?)

Nein, wir sprechen da jetzt mal lieber nicht über Datenschutz oder sich verselbstständigende Sprachassistenten die von den Betreibern gesteuert werden um dessen Umsätze anzupassen und einfach ohne Rückfrage beim Nutzer Bestellungen auslösen. Malt euch mögliche Szenarien einfach mal selbst aus 😉

Sachlich gesehen, ist das eine nicht unpfiffige Sache, die besonders im „vorsichtigen/ängstlichen“ Deutschland aber kaum eine Chance haben dürfte.

Dabei wäre es doch im Grunde schick, z.B während eines Films dem Sprachassistenten sagen zu können „Kauf mir das T-Shirt welches der Schauspieler grade an hat!“. Genau so ein Anwendungsfall braucht dann halt eine Verbindung zwischen dem auf dem Fernseher grade laufenden Film und dem Shop zum kauf des T-Shirts. Aber eben auch nur auf Anforderung des Nutzers und eben nicht direkt vom Fernseher (Betreiber?) gesteuert. Anderseits ist besonders der Anwendungsfall „Fernseher“ auch gerne falsch betrachtet. Natürlich ist’s bequem mit dem Fernseher zu sprechen, aber während da ein Ton rauskommt der die Unterhaltung mit dem Sprachassistenten stört, wird das dann doch eher zur Qual als zur Freude.

Nunja, mal sehen wie diese Funktion dann am Ende des Tages wirklich umgesetzt wird. Aktuell scheint es ja eh nur für große Marken mit fetten Budgets vorgesehen zu sein.

Spannend….