Eine Kurzgeschichte der digitalen Sprachassistenten

Smarte Lautsprecher alla Amazon Echo, Google Home oder Apple Homepod machen die Welt verrückt. Das würden sie nicht tun können, wenn sie nicht dank digitaler Sprachassistenzsysteme wie Alexa, Google Assistant oder Siri sprechen könnten.

Der Grund für den Verkaufserfolg der smarten Lausprecher sind trotzdem nicht die sprechenden Serverdienste, sondern die Geräte selbst. Eine neue Gerätegattung bringt nicht nur neue Interaktionsmöglichkeiten mit der Technik mit, sondern damit auch neue Ideen in ihrer Verwendung und befriedigt damit die gewaltige Verrücktheit der Menschen nach digitalen Gadgets jeder Art.

Obwohl smarte Lautsprecher ihren Absatzhöhepunkt noch gar nicht erreicht haben, sind sie im Grunde dennoch schon bereits obsolete und so was von „2018“, da digitale Sprachassistenten immer stärker in alle erdenklichen Gerätegattung ihren Platz finden (z.B Fernseher, Microwellen, Auto, etc.), so das smarte Lautsprecher selbst in den nächsten Jahren keine Bedingung mehr sind um digitale Sprachassistenten zu verwenden.

Da die Entwicklung des Marktes und der Systeme selbst sich momentan primär auf die technischen Aspekte der Systeme stützt (Programmierung/Design), sind Eigenschaften und Wirkungen der Nutzung der Systeme noch eher im Hintertreffen des Verstehens und finden daher kaum Thema in den Medien. Dabei sind es doch genau die Eigenschaften und Wirkungen digitaler Sprachassistenten die nicht nur ihre Nutzung interessant machen, sondern auch den gesamten Markt an einigen Stellen teilweise sehr massiv umwälzen werden.

Auf medienwirksame Themen wie „Datenschutz“ braucht man dabei jedoch gar nicht erst eingehen, da Politik und Gesetzgebung im Sinne der traditionellen Konzernlobbies eh jegliche digitale Kompetenz komplett ablehnt, eine Strunzdummigkeit nach der anderen verbockt und erfolgreich aus Deutschland ein digitales Niemansland gemacht hat welches seinen Entwicklungsrückstand nie wieder korrigieren kann.
Dennoch bleibt der Fakt das digitale Sprachassistenten wissenschaftlich wie wirtschaftlich ein hoch interessantes Umfeld bieten und den Menschen und Unternehmen neue Möglichkeiten auf vielen Ebenen bieten. Auch wenn die meisten Bühnenprediger mit haltlosen Zahlen aus der Zukunft der Sprachassistenten um sich werfen, so bietet das Thema auch echt Fakten.

Dazu gehören vor allem die Grundlagen der Biologie und Physik in Nutzung von Stimme und Gehör. Diese auf solche Themen wie virtuelle Assistenz, Gerätesteuerung, Überwachung, Sicherheit, Marketing und und und … angewendet, ergeben einen gewaltig großen Markt- und Spielplatz.

„Smart Voice“ ist die Erweiterung der Stimme durch Technik. Das erfordert neue Ideen und die Bereitschaft zur Änderung etablierter Inhalte und Prozesse. Aus Auge, Bildschirm und Hände, wird nun Multimodalität von Voice Only zu Voice First.

Das Marketing steht dabei vor dem besonderen Anspruch aus einer Zielgruppe, eine Zielperson zu machen und diese auch noch auf emotionalste Art und Weise über die Stimme zu erreichen um beim Nutzer zum persönlichen „Punkt der Erfüllung“ zu werden ohne zu stören. Intent Marketing, Predictive Analytics und Headless CMS sind dabei die Werkzeug die es braucht um diesen Anspruch zu erfüllen und um überhaupt per Sprachassistent zum Touchpoint für den Nutzer zu werden. Erst dann, kann auch ein Voice Brand und Voice Search ihr weiteres Werk tun. Daher ist auch die Versprachlichung von Inhalten und Prozessen die primärste alle Aufgaben in der Eroberung des Smart Voice Marktsegments und die Gestaltung von Sprachanwendungen doch so eher die Letzte sobald man Smart Voice dann wirklich verstanden hat.